Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Gewerbegebiete gibt`s nur noch "interkommunal"

WERNE Wenn die Stadt ein neues Gewerbegebiet erschließen möchte, so könne sie dies nur in Zusammenarbeit mit den Kommunen Selm und Lünen erreichen. Dies machte Regierungspräsident Helmut Diegel bei seinem Antrittsbesuch am Freitag im Alten Rathaus deutlich.

von Von Wolfgang Gumprich

, 09.11.2007
Gewerbegebiete gibt`s nur noch "interkommunal"

Der Regierungspräsident Helmut Diegel trug sich am Freitag unter den Augen von Bürgermeister Rainer Tappe ins Goldene Buch der Stadt Werne ein.

Solche Flächen müssten auch nicht unbedingt an den gemeinsamen Stadtgrenzen liegen. Damit spielte Diegel auf die Werner Überlegungen an, ein Gewerbegebiet an der Autobahnauffahrt zur A 1 zu planen. Die Städte könnten sich bei der Erschließung die Kosten teilen, ebenso wie später die Einnahmen aus der Gewerbesteuer.

Vorhandenes nutzen

Die Stadt, so empfahl der Regierungspräsident den Vertretern der Ratsfraktionen und der Führungsebene der Verwaltung, solle die vorhandenen Gewerbeflächen nutzen. Die Autobahn als Standort sei kein Argument, um in Düsseldorf die Fachminister zu überzeugen. Hingegen hätte Werne gute Chancen, wenn es "interkommunal" agieren würde.

Bahnstrecke

Begeistert zeigte sich Diegel von dem Konzept des Familienzentrums, das Jugendamtsleiterin Elke Kappen vorstellte: "Es trifft genau die Vorstellungen der Landesregierung, so etwas gibt es an anderen Standorten nicht", lobte er. Das Familienzentrum und das Natursolebad seien genau das Rundumpaket, was als Argument für zuzugswillige Fachkräfte und ihren Familien wichtig sei.

Ein drittes Thema des Gesprächs betraf die "fatale Situation seit 1928", wie Bürgermeister Tappe die eingleisige Bahnstrecke Lünen-Münster bezeichnete. "Das Nadelöhr muss beseitigt werden", meinte der Regierungspräsident und bot sich an, ein Netzwerk mit allen Beteiligten zu knüpfen.

Lesen Sie jetzt