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Fusions-Hauptschule: Standortfrage stellt sich erneut

WERNE Der Standort der gerade erst realisierten Fusions-Hauptschule am Windmühlenberg steht offenbar wieder zur Disposition.

von Von Hubert Kramer

, 29.11.2007
Fusions-Hauptschule: Standortfrage stellt sich erneut

Christoph Dammermann gibt sein Ratsmandat in Werne auf.

In der Schulausschusssitzung machte am Donnerstagabend der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Dammermann ein Thema öffentlich, das die anderen Fraktionen offensichtlich lieber zunächst noch unter Verschluss gehalten hätten: Am Dienstag habe sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Paul-Heinz Kraneman nach einem Gespräch mit allen Fraktionen in der Schule entsprechend geäußert. Unter bestimmten Bedingungen müsse man noch einmal darüber nachdenken, ob der Windmühlenberg tatsächlich der beste Standort für die städtische Hauptschule ist, gab Dammermann die Einschätzung Kranemanns wieder. „Wenn wir dazu jetzt im Schulausschuss nichts sagen, schüren wir die Gerüchteküche“, forderte Dammermann zur Diskussion auf.Unruhe in Schüler- und Elternschaft Da blies ihm jedoch zunächst ein frostiger Wind ins Gesicht. „Sie bringen doch erst dadurch Unruhe in Schüler- und Elternschaft, dass Sie dieses Thema anschneiden“, meinte CDU-Mann Edgar Hanisch. Auch Dirk Ostendorf (SPD) und Dr. Eberhardt Stroben (Grüne) sprachen sich dafür aus, darüber nicht in der Runde des Schulausschusses weiter zu diskutieren. Gregor Goßheger dagegen forderte, dieses Thema auf die Tagesordnung der nächsten Ausschusssitzung zu setzen.Schulleitung stellte Mängelliste auf Eine große Rolle spielt in der eigentlich längst entschiedenen, jetzt aber wieder neu gestellten Standortfrage offenbar eine Liste, die die Schulleitung den Politikern gestern Mittag übermittelt hat. Sie enthält dem Vernehmen nach Kriterien und Mängel, die gegen den Windmühlenberg als Hauptschul-Standort sprechen. Schließlich bestätigte Ausschuss-Vorsitzender Jürgen Zielonka (CDU) den Sachverhalt. „Wir haben laut nachgedacht“, erklärte er, „aber gleichzeitig auch gesagt, dass wir die Entwicklung der Schülerzahlen genau betrachten wollen.“ Die Liste führe Missstände auf, „die wir abstellen wollen.“ Die Fraktionen seien überein gekommen, Möglichkeiten zu entwickeln, die der Schule helfen würden.

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