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Fassonschnitt für Kopfweiden

WERNE Die Kopfweiden werden jetzt geschnitten. Sieht für manche schlimm aus, ist aber notwendig. Denn sonst würden sie eingehen.

21.11.2007
Fassonschnitt für Kopfweiden

Den Kopfweiden geht es an den Kragen.

„Wenn man die Kopfweiden nicht regelmäßig schneidet, brechen sie irgendwann auseinander und gehen ein“. Das sagt Peter Thiene, der jetzt wieder mit seinen Mannen der Naturschutzgruppe des Sauerländischen Gebirgsvereines (SGV) unterwegs ist, um dieser typisch münsterländischen Kulturpflanze den passenden Fassonschnitt zu verpassen.

Kopfweiden gehören seit altersher zum Naturbild dieser Region und sind meistens in Reihen an Bachläufen, Wegen oder Wiesenrändern angesiedelt.

Ihre Pflege haben der SGV und der Arbeitskreis für Umwelt und Heimat Lünen übernommen. Von beiden Gruppen werden auch immer wieder neue Kopfweiden angepflanzt.

Etwa alle fünf Jahre steht für die Bäume eine „Rasur“ an. Probleme gibt es dann meistens mit der Beseitigung des Schnittgutes. Der SGV hat in diesem Herbst 67 Weiden auf dem Plan, die im Raum Lünen, Werne und Selm stehen.

Durch den regelmäßigen Schnitt der Krone bilden sich in den absterbenden Stümpfen kleine Höhlen, die besonders von Steinkäuzen als Brutstätten aufgesucht werden. Früher wurden die abgeschnittenen Weidenzweige als Material für Körbe benutzt oder es wurden aus den dickeren Stiele für Besen oder Gartengeräte gemacht.

Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Unna unterstützt die Arbeit der beiden Gruppen finanziell. Der SGV sucht noch freiwillige Helfer für den Baumschnitt. Sie können sich bei Peter Thiene, Tel. (02306) 52460 oder Michael Drenhaus, Tel. (02592) 61491 melden. 

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