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Bauvorhaben derzeit in der Warteschleife

Vermarktung

Das Baugebiet Wiebecke im Evenkamp ist geplatzt, an der Waterfohr in Horst sind alle Interessenten abgesprungen, in der Rüschkampsweide hat der Investor seine Option für 13 Grundstücke zurückgegeben - für Bauherren scheint Werne derzeit kein gutes Pflaster zu sein. Oder etwa doch?

WERNE

von Von Daniel Claeßen

, 16.05.2011
Bauvorhaben derzeit in der Warteschleife

Das geplante Neubaugebiet Wiebecke ist geplatzt.

 "Ich bin weiter davon überzeugt, dass Werne Bauplätze braucht", sagt Thomas Lohmann, Vorstandvorsitzender der Stadtsparkasse, deren Tochter S-Finanzdienste GmbH Grundstücke in der Lippestadt vermarktet.

Als Beleg führt Lohmann das Baugebiet Hustebecke an, wo bis vor einigen Monaten noch zwei der insgesamt 45 über die Stadt vermarkteten Parzellen zur Verfügung standen. 

"Auch im Bellingholz Mitte der 90er oder am Jahnstadion waren die Plätze schnell verkauft", so der Sparkassen-Chef, der bei der Rüschkampsweide durchaus noch Hoffnung hat: "Da ging es ja um einen Investor, der die eigentlich fest einkalkulierten Fördermitteln nicht erhalten hat." Die Vermarktung durch die Stadt sei nun eine neue Chance.

Allerdings räumt Lohmann ein: "Es stellt sich immer die Frage, wo die Baugebiete sind." Jeder müsse für sich selbst entscheiden, ob er in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt oder lieber im Randgebiet von Werne wohnen möchte. Der Vorstandsvorsitzende ist daher über die Entwicklung in der Waterfohr nicht überrascht: "Zumal hier ja auch angedacht war, die Grundstücke in erster Linie nur an Horster Bürger zu verkaufen."

Unterm Strich ist Lohmann überzeugt: "Werne ist nach die vor ein sehr attraktiver Wohnort. Hier gibt es alle Schulformen, ein Krankenhaus, eine funktionierende Innenstadt und ein hohes kulturelles Angebot."

Das zeige sich auch an den Grundstückspreisen, die zwar höher lägen als in den Nachbargemeinden. "Aber das Bauland verkauft sich trotzdem."

 

 

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