Diese Weihnachtsmärkte in NRW sind abgesagt – diese noch nicht

dzVorweihnachtszeit

Einige große Städte in NRW haben bereits ihren Weihnachtsmarkt abgesagt, in anderen Orten wird noch gehofft. Einige große und kleinere, schöne Märkte finden statt. Hier ist ein Überblick.

NRW

, 27.10.2020, 12:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gebrannte Mandeln, leckerer Glühwein, schöne Atmosphäre: Dinge, die einem beim Gedanken an Weihnachtsmärkte in NRW zuerst in den Kopf schießen. Doch das enge Gedränge und die vollen Innenstädte bei Weihnachtsmärkten sind in Corona-Zeit ein Problem.

Das ist vielen Weihnachtsmärkten in diesem Jahr schon zum Verhängnis geworden – einige große NRW-Städte haben aufgrund der aktuellen Corona-Lage ihre Märkte bereits abgesagt. Andere dagegen finden statt.

Damit die Regeln eindeutig sind, hätten sich alle Städte in NRW auf die gleichen Hygiene-Konzepte geeinigt, berichtet Radio Essen. In manchen Städten wie Essen und Dortmund scheinen sie umsetzbar, in anderen nicht.

Absagen in Bochum, Herne, Gelsenkirchen und Münster

Die Stadt Bochum hat mit drastischen Maßnahmen auf die dreistelligen Inzidenzwerte reagiert. Unter anderem mit der Schließung aller Sportanlagen und der Absage des Weihnachtsmarktes.

In Herne findet der Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte nicht statt und auch

der Cranger Weihnachtszauber, der größte Weihnachts-Themenmarkt Europas, wird wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Das haben die Stadt Herne und der Veranstalter gemeinsam entschieden.

Jetzt lesen

In Münster hat die Stadtverwaltung alle Weihnachtsmärkte abgesagt. In Anbetracht steigender Infektionszahlen sei ein angemessener Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht möglich, hieß es in einer städtischen Mitteilung.

In Gelsenkirchen wird es in diesem Jahr kein Weihnachtsdorf in der Altstadt geben. Am Montag (26.10.) sagten Veranstalter und die Stadt dieses Event ebenfalls ab. Alternativ will man über einzelne Stände nachdenken.

Die Dortmunder Weihnachtsstadt findet ebenfalls nicht statt. Nachdem der Hansemarkt bereits abgesagt worden war, hatte der Veranstalter der Weihnachtsstadt noch versucht ein Hygienekonzept durchzubringen, aber schließlich auf den neunen Regierungsbeschluss reagiert. Ebenfalls ausfallen wird der Phantastische Lichterweihnachtsmarkt im Dortmunder Fredenbaumpark.

Jetzt lesen


Weitere Städte, die ihre großen Weihnachtsmärkte abgesagt haben:

  • Köln (Weihnachtsmarkt am Kölner Dom, Altstadt und Markt der Engel auf dem Neumarkt)
  • Düsseldorf (Altstadt)
  • Duisburg
  • Aachen
  • Kamen (Winterwelt)
  • Hamm
  • Moers
  • Ahaus-Altstätte
  • Recklinghausen

Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen oder kleinere Weihnachtsdörfer sind in dieser Auflistung nicht berücksichtigt.

Diese Märkte finden statt:

In Dortmund findet der Phantastische Weihnachtsmarkt am Festplatz an der Eberstraße statt.

Jetzt lesen

Der Weihnachtsmarkt Schloss Lüntenbeck in Wuppertal soll auf jeden Fall stattfinden. Er öffnet am zweiten und dritten Adventwochenende (5./6. und 12./13. Dezember, 10-20 Uhr im Schlosshof und Garten. Besucher können hier online-Tickets erwerben.

An allen Wochenenden im Advent findet am Wasserschloss Wittringen in Gladbeck ein Weihnachtsmarkt statt. Auch für den „Weihnachtszauber“, den die Gastronomie des Schlosses organisiert, gibt es ein strenges Hygienekonzept. Es gibt einen Sicherheitsdienst, Maskenpflicht und eine Begrenzung auf 300 Besucher, die sich gleichzeitig auf dem Schlosshof aufhalten dürfen.

Auch das das Zimsternfest (27. November) soll in Gladbeck stattfinden.

Diese Weihnachtsmärkte sind noch in der Schwebe

Der Weihnachtsmarkt im Maximilianpark in Hamm (Freitag, 27. November bis Sonntag, 29. November, 11 bis 18 Uhr) befindet sich laut Park „noch in Klärung“.

Der Weihnachtsmarkt in der Essener Innenstadt war eigentlich für den 13. November bis zum 23. Dezember genehmigt, die Aufbauarbeiten längst im Gang. Für November hat die Stadt Essen nun den Weihnachtsmarkt abgesagt. Wie es im Dezember soll die aktuelle Infektionslage dann entscheiden.

Auch für Weihnachtsmärkte in Mülheim gibt es noch Hoffnungen. Die Stadt Mülheim plant noch mit der Broicher Schlossweihnacht ab dem 5. Dezember und den Mülheimer Weihnachtstreff (ab 23. November), die Schiffsweihnacht ist abgesagt.

Am Centro in Oberhausen werden schon die Hütten aufgebaut, weniger als im Vorjahr und mit mehr Abstand. Doch auch hier sind die Aufbauarbeiten erstmals gestoppt - auch hier sind die Veranstalter wegen des bevorstehenden Lockdowns im November verunsichert.

In Castrop-Rauxel ist ebenfalls noch nicht endgültig entschieden.

Lage bleibt dynamisch

So dynamisch, wie sich aktuell die Infektionslage entwickelt, so schnell kann es auch zu weiteren Absagen in NRW kommen. Deshalb ist es durchaus möglich, dass in der diesjährigen Vorweihnachtszeit gar keine größeren Weihnachtsmärkte in NRW stattfinden werden. Oder mehr als gedacht.

Wir aktualisieren diesen Text laufend.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt