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Nach Messerattacke im IC: Ermittlungen zu Hintergründen

Nach der Messerattacke in einem Zug in Flensburg suchen die Ermittler weiter nach dem Motiv für die Tat. So müsse unter anderem noch geklärt werden, ob die Polizistin und der später von ihr erschossene 24 Jahre alte Angreifer schon vor dem Angriff Kontakt im Zug gehabt haben, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt am Montag auf Nachfrage. Die 22-Jährige hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert und von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Für die Attacke auf sie gibt es keine Zeugen.

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Flensburg

, 04.06.2018

Nach Angaben der Ermittler hatte am Mittwochabend vergangener Woche ein 24 Jahre alter Mann aus Eritrea die Beamtin aus Bremen mit einem Küchenmesser angegriffen, als sie beim Halt in Flensburg zur Ausgangstür gehen wollte. Ein 35 Jahre alter Mitreisender aus Köln hatte ihre Hilferufe gehört und wollte ihr helfen. Der Deutsche wurde von dem Angreifer ebenfalls schwer verletzt. Die Polizistin, die nicht dienstlich unterwegs war, aber ihre Uniform trug, hatte den Tatverdächtigen mit ihrer Dienstwaffe erschossen.

Der 24-Jährige war im September 2015 nach Deutschland eingereist und hatte eine befristete Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. Er wohnte in Nordrhein-Westfalen. Die Staatsanwaltschaft geht nicht davon aus, dass er und der 35-Jährige aus Köln sich kannten. Für einen terroristischen Hintergrund der Tat gibt es keine Hinweise.

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