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Wernes Traum von der Landesliga nimmt Konturen an

Handball-Damen auf Erfolgskurs

Der Traum vom Aufstieg in die Landesliga rückt für die Handballerinnen des TV Werne immer näher. Zwei Siege fehlen nach dem 20:14-Erfolg gegen Beckum noch.

Werne

, 29.04.2018
Wernes Traum von der Landesliga nimmt Konturen an

In dieser Szene wird Wernes Stefanie Goletz (M.) von zwei Beckumerinnen gestoppt. Das gelang den Gästen danach nur noch selten. © Foto Helga Felgenträger

Für die Bezirksliga-Handballerinnen aus Werne verlief der Start gegen den TV Beckum holprig. Zehn Minuten dauerte es bis zum ersten Tor. Danach lief es aber.

TV Werne – TV Beckum 20:14 (12:5)

Nach dem Stotterstart wurden bei Wernes Trainer Hansjoachim Nickolay Erinnerungen an das Hinspiel wach. Beim 14:14 in Beckum zeigte sich Werne mit einiger Ladehemmung. Doch nach dem verwandelten Siebenmeter durch Stefanie Goletz agierte die Nickolay-Sieben im Abschluss konzentrierter. Zwischen der 17. und 25. Minute zog seine Mannschaft vorentscheidend von 5:3 auf 12:3 davon. „Da hatten wir einen Lauf, in dieser Phase klappte bei uns alles“, freute sich Nickolay. Mit 12:5 ging es in die Pause.

Kleinere Verletzungen von Tochter Katharina Nickolay, Mara Lambert, Sarah Stengl und Denise Heinrich sorgten den Trainer zwischendurch mehr als es das spielerische Vermögen des Gegners tat.

Rotation in Hälfte zwei

Um kein unnötiges Risiko zu gehen, wechselte Nickolay durch und verschaffte allen die nötigen Pausen. Mehr als ein zwischenzeitliches 16:11 war für die Gäste dennoch nicht drin. Dass die zweite Halbzeit mit 8:9 verloren ging, war für Nickolay angesichts der Umstände „nebensächlich“.

Durch den erneuten Erfolg fehlen dem TVW nur noch zwei Siege für den Aufstieg in die Landesliga. Die Gegner TV Ennigerloh (10.) und Ahlener SG II (12.) scheinen auf dem Papier machbar.


„Es kann noch vieles passieren“, warnt Nickolay dennoch. Klar, die vergeblichen Anläufe der vergangenen Jahre haben ihn vorsichtig werden lassen. Den nächsten Gegner Ennigerloh hat er am Sonntag bei deren 17:19-Niederlage beim Hammer SC II beobachtet. Das zeigt: Auf die leichte Schulter soll kein Gegner genommen werden.

Unabhängig vom Saisonausgang wird er seine Mädels am Saisonende verlassen. Ob er es nicht bereue, wenn es ausgerechnet jetzt mit dem Aufstieg klappt? „Wir haben das so entschieden. Außerdem: Sollten wir tatsächlich aufsteigen, könnte ich doch keinen schöneren Abschied haben.“

Werne: Schöße, Leder - Bergmann (3), Weißgerber (3/1), A. Majchrzak, Westendorf, Hattop (2), Holtrup, X. Majchrzak (2), Stengl, Nickolay (2), Goletz (4), Lambert (3), Heinrich (1)

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