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Westfalia Wethmar verliert unglücklich

Fußball: Bezirksliga 8

Westfalia Wethmar verpasste einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf. Trotz starker Leistung reichte es am Ende nicht für einen Sieg.

Wethmar

von Von Niklas Dvorak

, 22.04.2018
Westfalia Wethmar verliert unglücklich

Lukas Nagel (r.) machte ein starkes Spiel, seine Mannschaft verlor jedoch trotzdem. © Foto Goldstein

Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar haben am Sonntag ihr Spiel gegen den TuS Hannibal knapp mit 1:2 verloren. Die Jungs vom Cappenberger See zeigten eine starke Leistung, ließen hinten wenig anbrennen, standen aber am Ende trotzdem mit leeren Händen da. „Wir hatten viele gute Phasen im Spiel und auch einige Torchancen, die wir leider nicht nutzen konnten“, sagte TWW-Trainer Rolf Nehling.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen. Nach nur neun Minuten hätte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigen können, doch nach einem Foul von Maik Müller an Samir Zulfic blieb der Strafstoßpfiff jedoch aus. Nur zwei Minuten später fiel das Tor für die Gäste aus Dortmund. Doch der Treffer hatte einen Haken: Nach dem Zuspiel von Ibrahim Shahoud stand Zulfic im Abseits, der Schiedsrichter gab den Treffer aber.

Gastgeber kommen besser ins Spiel

Nach knapp einer Viertelstunde kamen die Gastgeber besser ins Spiel und tauchten häufiger vor dem Tor der Gäste auf. Nach einem Steilpass von Alexander Podszuck war Kevin Coerdt frei durch, umkurvte Hannibals-Keeper Constantin Scholl, doch seinen Abschluss rettete Soufian Abaraghoin auf der Linie (25.). Vier Minuten später kam die Westfalia aber zum Ausgleich. Zuerst scheiterte Till Kowalski an Scholl, bekam den Ball jedoch direkt vor die Füße und legte dann überlegt zurück auf Podszuck, der den Ball ins Tor schob (29.). Vor der Pause hätten die Jungs vom Cappenberger See in Führung gehen können. Tim Heptner scheiterte mit seinem Freistoß aus knapp 20 Metern (37.). In der nächsten Szene war wieder Heptner beteiligt, seinen Schuss aus knapp 15 Metern konnte Scholl jedoch parieren (42.).

Westfalia spielt nach vorne

Nach der Pause spielte weiterhin die Westfalia nach vorne. Nach einem weiten Abschlag von Müller spielte Coerdt einen Doppelpass mit Heptner, erstgenannter verfehlte das Tor knapp (55.). Das Siegtor machten die Gäste. Nach einer Flanke von Shahoud köpfte Denis Ljatifi den Ball in den Winkel – 1:2 (57.). Nach einer Unterbrechung von 15 Minuten wegen eines Gewitters wurde das Spiel fortgesetzt. Doch auch in der Schlussphase konnten die Wethmarer aus ihrem Chancenplus kein Kapital schlagem. „Wir wussten, dass es gegen Wethmar schwer wird. Vor allem zu Hause sind sie sehr stark. Wir waren effizient vor dem Tor“, so Hannibals Coach Hamsa Berro. Nehling ärgerte sich am Ende über das Ergebnis: „Wir haben unberechtigt verloren. Wir hatten die besseren Chancen und waren auf Augenhöhe mit Hannibal“

TWW: Müller – Pöhlker, Nagel, Holz, K. Coerdt (80. Küchler), Kowalski, Schöpf, Felsberg, Podszuck (70. Wantoch von Rekowski), Heptner, Stork
TuS: Scholl – Lepinski (57. Hamdaoui, Shahoud (65. Kaya), Zulfic, Abaraghoin, Jashanica, Odum (90. Kopuz), Ljatifi, Dahbi, Amhaouach, Berro
Tore: 0:1 Zulfic (11.), 1:1 Podszuck (29.), 1:2 Ljatifi (57.)

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