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Wasserballer sind in der ersten Liga angekommen

BRAMBAUER Die Wasserballer des Aufsteigers Brambauer sind in der 1. Liga angekommen. Gegen die Berliner gab es mit dem verdienten Unentschieden den ersten Punkt in der neuen Klasse. Am Sonntag gab es dafür allerdings wieder eine Niederlage.

von Von Bernd Janning

, 18.11.2007

1. Bundesliga SV Brambauer - SC Wedding 10:10 (1:4, 1:2, 2:3, 6:1)

Trainer Norbert Siemung war mehr als zufrieden: "Das werden nur wenige schaffen. Ich bin stolz auf mein Team. Mit dieser Leistung müssen wir nicht um den Klassenerhalt bangen! Wie heute unser Heimspiel gegen Top-Team Spandau ausgeht, ist mir jetzt egal!" Das Hinspiel beim Abonnements-Meister ging 7:28 verloren. Brambauer zog, mit dem reaktivierten Jan Ottensmeyer, jedoch ohne die vier Stammspieler, Marc Mennes und Matthias Dornblut (beide krank), Alexandrau Arsene (wegen der Familie in Rumänien) und Cedrik Aufdemkamp (Bänderriss) den Trumpf, mit dem es in dieser Saison noch öfter stechen wird: Die körperliche Überlegenheit, mit der, bis auf die drei, vier Top-Teams, alle Gegner an die Wand geschwommen werden können.

Trotzdem lag der Gastgeber nach den ersten beiden Vierteln 2:6 zurück. Die Abwehr arbeitete sehr gut. Doch vorne wurde zu wenig Druck gemacht. So kam der SVB selbst immer unter Druck. Aber die Halbzeitansprache des Trainers fruchtete. Zwar ging der dritte Durchgang auch noch mit 2:3 weg. Aber im letzten Abschnitt, beim 4:9, begann die Aufholjagd. Dennis Adler erzielte 40 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich. Wären gegen die Berliner, deren Kraft merklich nachließ, noch zwei 100prozentige Chancen genutzt worden, es hätte sogar ein Sieg herausspringen können.

Im Gegensatz zum 6:13 zuletzt in Brandenburg mit 26 Hinausstellungen, zeigten jetzt die Schiedsrichter, wie korrekt gepfiffen wird. Sie kamen in dem äußerst kampfbetonten Spiel mit je nur sieben Hinausstellungen für jede Seite aus. Das Hinspiel in Wedding hatte Brambauer noch 7:20 verloren. Siemund: "Aber da waren wir nach drei Spielen in vier Tagen fertig. Der Verband hat reagiert. In der Hauptrunde wird es, um die Spieler zu entlasten, keine Doppelspieltage mehr gebe!"

SV Brambauer - SF Spandau 3:24 (1:4, 0:9, 1:4, 1:7)

Brambauer hatte, wie nicht anders zu erwarten war, vom tollen Spiel gegen Wedding am Samstag 24 Stunden später noch dicke Arme. Siemund: „Ich habe nichts anderes erwartet!“ Im ersten Viertel durfte Brambauer noch mitspielen. Doch dann spielte nur noch Spandau auf. Die Berliner warteten auf Brambauer Fehler, nutzten diese gnadenlos aus.

„Spandau und Würzburg werden in der Meisterrunde spielen, wir mit Wedding und Brandenburg in der Aufstiegsrunde. Den Punkt gegen Wedding nehmen wir mit in diese Runde!“ versucht Trainer Siemund die komplizierten Spielregeln zu erklären.

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