Was kochen im Homeoffice? Schnelle und gesunde Gerichte für kurze Pausen

Rezepte

Nach vielen Monaten im Homeoffice fehlt es oftmals an Ideen und Motivation für das Kochen leckerer Gerichte. Hier kommen einfache Rezeptideen für morgens, mittags und abends.

Hannover

17.02.2021, 09:25 Uhr / Lesedauer: 3 min
Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Bowl zu gestalten. Allein die Basis kann von Salat über Reis bis hin zu Reisbandnudeln variiert werden.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Bowl zu gestalten. Allein die Basis kann von Salat über Reis bis hin zu Reisbandnudeln variiert werden. © picture alliance/dpa/hauptstadtkueche.blogspot.com

Viele Tage sind bereits im Homeoffice vergangen. Während am Anfang die Motivation noch größer war, zu Hause neue Rezepte auszuprobieren, schwindet diese immer mehr – und die Ideen fehlen auch. Da ist der Griff zur Tiefkühlpizza und anderen Fertiggerichten oft die schnellste und einfachste Möglichkeit, um satt zu werden. Aber auf Dauer schmeckt auch das nicht mehr, vom Nährwert mal ganz abgesehen.

Sie suchen neue Inspiration? Hier drei Rezeptideen für den Arbeitstag im Homeoffice.

Für einen guten Start in den Tag

Ob Porridge oder Oatmeal: Der Haferbrei ist seit geraumer Zeit wieder im Trend. Nicht nur, dass man ihn ganz nach eigenem Gusto zubereiten kann, er ist auch noch super gesund. Bei dieser Rezeptidee wird er mit Bananen, Beeren, Erdnussmus und wahlweise getrockneten Feigen serviert.

Zutaten:

  • 30–50 Gramm Haferflocken (je nachdem, wie groß der Hunger ist)
  • Milch oder Wasser
  • eine Banane
  • Himbeeren und Heidelbeeren nach Belieben (frisch oder gefroren)
  • Erdnussmus oder Erdnussbutter
  • eine Prise Salz
  • wahlweise getrocknete Feigen
  • wahlweise Zimt oder eine Schokocreme

Schritt 1: Im ersten Schritt werden die Haferflocken in einen Topf gegeben und so viel Milch oder Wasser hinzugegeben, bis diese damit bedeckt sind. Dann folgt eine Prise Salz und der Porridge wird auf mittlerer Stufe zum Köcheln gebracht. Regelmäßiges Rühren ist dabei wichtig. Wer mag, kann Zimt oder auch ein paar Stücke der Banane für einen süßeren Brei hinzugeben. Eine schnellere und einfachere Zubereitung ist auch in der Mikrowelle möglich. Hierzu die Masse in eine Schüssel geben und bei 600 Watt für etwa zwei Minuten erhitzen.

Schritt 2: Während der Haferbrei auf der Herdplatte oder in der Mikrowelle vor sich hin köchelt, können nebenbei die Banane und die Feige in Stücke geschnitten werden.

Schritt 3: Im letzten Schritt geht es an das Anrichten. Den Porridge aus dem Topf in eine Schüssel geben und mit den Bananenstücken garnieren. Dazu kommen die Heidel- und Himbeeren sowie die getrockneten Feigen. Schokofans können vor dem Garnieren den Porridge auch mit einer Schokocreme bestreichen oder mit Schokostreuseln, die auf dem warmen Brei schmelzen, garnieren. Anschließend kann das Erdnussmus oder die Erdnussbutter über alle Früchte verteilt werden. Guten Appetit!

Die Mittagspause ruft

Dieses Rezept ist auf Tiktok schon seit Wochen in aller Munde: die Fetapasta. Die ist selbst für Kochanfänger super einfach und schnell gemacht.

Zutaten (für zwei Portionen):

  • 400 Gramm Cherrytomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • einen Block Feta
  • zwei Knoblauchzehen
  • 200 Gramm Nudeln
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Pfeffer
  • frisches Basilikum

Schritt 1: Die Cherrytomaten werden zusammen mit Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer in eine Auflaufform gegeben. In die Mitte kommt der Fetablock. Die gehackten Knoblauchzehen können je nach Belieben vor oder nach dem Backen hinzugegeben werden. Dann kommt die Auflaufform für etwa 25 Minuten bei 220 Grad Ober-/Unterhitze oder 200 Grad Umluft in den Ofen.

Schritt 2: Während die Tomaten und der Feta im Ofen brutzeln, können die Nudeln in Salzwasser gekocht werden. Anschließend das frische Basilikum klein schneiden.

Schritt 3: Im letzten Schritt das frische Basilikum (sowie den Knoblauch, falls der noch nicht hinzugefügt wurde) in die Auflaufform geben und alles miteinander vermengen. Zu guter Letzt die Nudeln hinzugeben und verrühren – guten Hunger!

Den Tag ausklingen lassen

Nach getaner Arbeit meldet sich der Hunger schon wieder. Das Schöne an Bowls ist: Ob es schnell gehen muss oder nicht, kann jeder selbst entscheiden. Hier kann kreativ angerichtet oder alles schlicht und einfach gehalten werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Bowl zu gestalten. Allein die Basis kann von Salat über Reis bis hin zu Reisbandnudeln variiert werden. Jeder kann selbst entscheiden, was er mag oder welche Reste aus dem Kühlschrank noch schnell verbraucht werden müssen. Daher gibt es hier eine Reihe von Möglichkeiten zur Gestaltung einer Bowl.

Mögliche Basis:

Salat (zum Beispiel Romanasalat oder Rucola)

  • Reis
  • Quinoa
  • Bulgur
  • oder Reisbandnudeln

Mögliche Toppings:

  • Edamer
  • Gebackene Süßkartoffelstücke
  • Fisch (zum Bespiel Lachs oder Garnelen)
  • Fleisch (zum Beispiel Hähnchen- oder Rinderstreifen)
  • Tomaten
  • Gurken
  • Rotkohl
  • Mais
  • Avocado
  • Rote Bohnen
  • Mungobohnensprossen
  • Pilze
  • oder Kichererbsen

Schritt 1: Zuerst wird die Basis vorbereitet. Dazu wird der Salat geschnitten oder der Reis, Quinoa oder Bulgur in Salzwasser gekocht. Die Reisbandnudeln werden einfach in eine Schüssel mit heißem Wasser gegeben.

Schritt 2: Währenddessen können die Toppings zubereitet werden. Zutaten wie Fisch oder Fleisch anbraten. Als Alternative kann natürlich Tofu oder Ähnliches verwendet werden. Die meisten anderen Zutaten werden, falls nötig, lediglich in mundgerechte Stücke geschnitten.

Schritt 3: Dann kann das Anrichten beginnen. Als Erstes kommt die Basis. Auf dieser können alle Toppings platziert werden. Auch die Soße kann ganz individuell angepasst werden. Zum Salat schmeckt eine Joghurtsoße prima, zu den warmen Optionen passt auch Tahini oder eine Curry-, Teriyaki- oder Erdnusssoße. Enjoy!

RND

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