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Jenna-Sophie singt vor großem Publikum

12-Jährige tritt bei „Filmmusik Gottes“ auf

Viele bekannte Künstler treten am Freitag beim Filmmusikfest in der St.-Georg-Kirche auf. Mittendrin ist auch Jenna-Sophie Boll aus Vreden. Es ist eine neue Erfahrung für die Zwölfjährige. Die Aufregung kommt noch – vielleicht.

von Alex Piccin

Vreden

, 06.06.2018
Jenna-Sophie singt vor großem Publikum

Jenna-Sophie mit Förderer Peter Lütkemeier. Foto: Alex Piccin © Alex Piccin

Lampenfieber vor ihrem Auftritt beim Konzert „Die Filmmusik Gottes – Teil II“ verspürt Jenna-Sophie Boll noch überhaupt nicht. Die Zwölfjährige wird am Freitag, 8. Juni, mit hochrangigen Künstlern wie dem Dirigenten Helmut Imig mit den Bielefeldern Philarmonikern, den Sängerinnen Andrea Christiane Kwade und Antigone Papoulkas, den German Gospel Singers oder dem Schauspieler Michael Mendl in der St.-Georg-Kirche auf der Bühne stehen. „Vielleicht kommt die Aufregung, wenn ich mit dem Mikrofon in der Hand in der Kirche stehe“, sagt Jenna-Sophie.

Darbietungen vor größerem Publikum hat sie bereits hinter sich gebracht, wie das Schulmusical „König der Löwen“ oder das „Musical Harmonies“ im vergangenen Jahr. Vereinsvorsitzender Peter Lütkemeier ist voll des Lobes für die Schülerin: „Jenna-Sophie ist ein integraler Bestandteil der Veranstaltung und wird unser Programm bereichern.“ Von Helmut Imig habe sie bei einem gemeinsamen Auftritt in Bielefeld große Anerkennung über eine sehr gute Performance erfahren. Viele Vorschusslorbeeren, die Jenna-Sophie jedoch nicht in Verlegenheit bringen.

Auftritte mit dem Vater

Das musikalische Talent wurde ihr von Vater Dietmar in die Wiege gelegt. Er ist unter anderem Schlagzeuger und Sänger in der Band „Backstage Live“. „Ich höre nach meinen Auftritten oft, dass ich super gesungen habe. Doch das Lob von Papa ist immer noch das größte“, sagt Jenna-Sophie. Anerkennende Worte vom Herzblutmusiker und Fachmann tun eben besonders gut. Doch gemeinsam mit ihm auf der Bühne zu stehen, empfindet die Nachwuchssängerin als eine größere Herausforderung, als der Auftritt vor 500 Zuschauern: „Das ist dann schon etwas anderes. Irgendwie habe ich da mehr Lampenfieber.“

Über das Gitarrespielen ist sie zum Gesang gekommen. Zweimal die Woche übt sie an ihrem Instrument, aber täglich schult sie ihre Stimme. Mittlerweile falle es ihr selbst gar nicht mehr auf, dass sie singt. Zuhause sei dies auch kein Problem. „Meine Eltern stehen dahinter, manchmal sogar mehr als ich selbst“, sagt sie lachend.

Jenna-Sophie bleibt ganz cool

Jenna-Sophies Gesangsrepertoire besteht hauptsächlich aus aktueller Chartmusik, ob auf Deutsch oder Englisch spielt dabei für sie keine Rolle. Beim Konzert in der St.-Georg-Kirche wird sie ein ganz anderes Genre bedienen und zum Stück „The Breaking of the Fellowship“ aus dem Film „Herr der Ringe“ singen. Dies sei eine neue Herausforderung, für Mutter Marion sogar ein „Quantensprung in ihrer musikalischen Entwicklung“. Diese Komposition passe zusammen mit Jenna-Sophies Stimme hervorragend in den Konzertabend, merkt Lütkemeier an.

Ein Ritual zur Vorbereitung auf ihre Auftritte hat die Nachwuchskünstlerin nicht: „Ich werde einige Mundübungen machen, meine Stimme aufwärmen und etwas umherlaufen.“ Einfach cool bleiben halt. Marion Boll bewundert diese Ruhe: „Es ist beeindruckend, wie sie in ihrem Alter bereits dem Druck standhält.“ Ein Ausgleichsventil ist für Jenna-Sophie ihr zweites Hobby, das Reiten. Ob sie diese Wege auch mal beruflich einschlagen wird, hält sie sich offen. Schließlich mache ihr beides viel Spaß.

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