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Rudloff entführt in Galaxis

Vreden Eine der außergewöhnlichsten Lesungen der jüngsten Zeit konnten zahlreiche Gäste am vergangenen Donnerstag in der Öffentlichen Bücherei Vreden erleben.

11.11.2007

Rudloff entführt in Galaxis

<p>Rainer Rudloff (rechts) und Martin Deske inszenierten in einer besonderen Lesung den Bestseller "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams in Vreden. Stroetmann</p>

Auf Einladung der Öffentlichen Bücherei Vreden, des aktuellen Forums, Volkshochschule, und der Stadtmarketing Vreden GmbH setzte das Klangschürfer-Duo Rainer Rudloff und Martin Daske den Bestseller "Per Anhalter in die Galaxis" von Douglas Adams in Szene.

Zum Inhalt: Die Erde muss einer Hyperraum-Umgehungsstraße Platz machen und wird gesprengt. Entkommen können einzig Arthur Dent und Ford Prefect, die als Anhalter auf einem Raumschiff der vogonoischen Bauflotte mitgenommen werden. So beginnt die neben Star Wars bekannteste Science-Fiction-Story der Gegenwart.

Mit Sprachwitz, Ausdrucksstärke und in ständig wechselnden Rollen versetzte der Schauspieler, Hörspielsprecher und Sprachkünstler Rainer Rudloff die Zuhörerinnen und Zuhörer in die abenteuerlichen und skurrilen Erlebnisse des Arthur Dent und Ford Prefect. Mal als Dent, dann als Prefect, stets schlüpfte Rudloff mit blitzschnellen Stimmwandel in die jeweilige Rolle. Mal sitzend, mal heftig gestikulierend, dann auf dem Boden liegend, mal jammernd, dann lachend oder stöhnend - durch seine außergewöhnliche Rezitationstechnik sorgte er bei seinen Zuhörern für eine "Kino im Kopf"-Atmos phäre. In einem ständigen Diskurs mit Rudloff wurde der Text von dem Klangkünstler und Sounddesigner Martin Daske unterstützt und begleitet. Am Computer erschuf er mit seinen Klängen unerhörte Paralleluniversen.

Publikum "gebeamt"

Mittels dieses Sounddesigns erweckte er Baumaschinen zum Leben, verlieh auch dem beliebten depressiven Roboter Marvin ächzendes Leben oder "beamte" das fasziniert lauschende Publikum an Bord der Bauflotten-Untertassen oder des Raumschiffes "Herz aus Gold". Ein gefesseltes Publikum war nach dieser knapp zweistündigen Leseperformance der einhelligen Meinung: "Schon zu Ende? Wir möchten gerne mehr hören!" Der lang anhaltende Beifall zeigte, dass diese Form der Lesung überaus gut angekommen war.

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