Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ohne Führerschein gefahren

Vreden Ohne Führerschein, aber mit einer Softwarepistole war ein 23-jähriger Vredener im Raum Alstätte mit einem PKW unterwegs, als ihn am frühen Morgen des 26. Mai dieses Jahres die Polizei kontrollierte.

08.11.2007

Die Ermahnungen der Beamten, sein Fahrzeug nicht mehr zu bewegen, fielen bei dem 23-Jährigen auf keinen fruchtbaren Boden. Eineinhalb Stunden später am selben Tages erwischten ihn Polizeibeamte erneut hinter dem Lenkrad eines Fahrzeugs. Seine Uneinsichtigkeit ahndete das Amtsgericht in Ahaus jetzt mit einer Freiheitsstrafe von vier Monaten und einer Geldauflage von 1500 Euro. Das Gericht setzte die Freiheitsstrafe für drei Jahre zur Bewährung aus und stellte ihm einen Bewährungshelfer zur Seite.

Vor Ablauf von acht Monaten darf er außerdem keine Fahrerlaubnis erwerben. Der junge Mann, der bereits neun Eintragungen im Strafregister aufzuweisen hatte, gab in der Hauptverhandlung seine Verfehlungen ohne Beschönigungen zu. Dass die Pistole waffenscheinpflichtig gewesen sei - er hatte sie sich im Internet beschafft - habe er nicht gewusst. Er konnte ebenso keinen plausiblen Grund angeben, warum er die Waffe - die einer echten Pistole täuschend ähnlich sieht - im Auto mitgenommen hatte. Der Strafrichter belehrte ihn dahingehend, dass die Waffe beim Mitführen außerhalb der Wohnung dem Waffengesetz unterliege.

Die Pistole wurde eingezogen. Dass er aus seinen zahlreichen Vorstrafen keine Lehre gezogen habe, argumentierte das Gericht, kostet ihn jetzt eine Freiheitsstrafe. Die Bewährung müsse er sich durch untadeligen Lebenswandel verdienen. ek

Lesen Sie jetzt