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Mit Bebauungsplan gegen Schweinemastställe

Bauausschuss empfiehlt

Einstimmig hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am Mittwochabend dem Rat empfohlen, den Bebauungsplan Nr. 100 "Antoniusheim" aufzustellen. Damit verbunden sein soll eine Veränderungssperre, der den Bereich des Bebauungsplangebiets umfasst.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 04.05.2011
Mit Bebauungsplan gegen Schweinemastställe

Zum St. Antoniusheim gehört auch ein Friedhof, der - kaum einsehbar - neben der neobarocken Parkanlage gelegen ist.

Der Geltungsbereich umfasst neben den bestehenden Sondergebietsbereichen rund um die Einrichtung für wohnungslose Männer in Köckelwick mit angeschlossenem Seniorenpflegeheim ebenfalls in erster Linie landwirtschaftlich genutzte Flächen im Umfeld. Die Begründung für das Bebauungsplanverfahren: Die städtebauliche Entwicklung des St. Antoniusheims solle gesichert, die Bewohner vor erheblichen Beeinträchtigungen bestmöglich geschützt und die denkmalgeschützten Gebäudeteile und die neobarocke Parkanlage unter Einbeziehung seiner Umgebung entwickelt werden, formulierte es die Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage. Durch die Festsetzung von nicht überbaubaren landwirtschaftlichen Flächen könne das Heranrücken störender baulicher Anlagen an das Antoniusheim verhindert werden. Ausgelöst hatte diese Planungen das Vorhaben eines Investors, nur einige hundert Meter entfernt vom Antoniusheim zwei Mastställe für insgesamt 10.000 Schweine zu bauen. Der Anwalt des Investors hatte in einem Schreiben an Bürgemeister und Rat bdemängelt, dass geltendes Bundesrecht zur Seite geschoben werde. Dies sahen Verwaltung und Bauausschuss komplett anders: Zum geltenden Recht gehöre, dass eine Kommune Bebauungspläne aufstellen und Veränderungssperren erlassen könnten, wurde in der Sitzung betont.

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