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Holzhackschnitzelheizung ist in Betrieb

Am Bauhof

Außen Container – innen eine moderne Heizungsanlage und ihr „Futter“: Am städtischen Bauhof ist seit gestern die neue Holzhackschnitzelheizung in Betrieb und sorgt für Wärme und warmes Wasser in dem Gebäudekomplex.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckebnrock

, 26.05.2011

Obwohl: Jetzt steht erst einmal der Sommer vor der Tür, und mehr als der Probelauf unter der „Aufsicht“ der beauftragten Unternehmer Jupp Willing und Berthold Terbrack war – zumindest gestern – nicht nötig. Untergebracht sind technisches Gerät und Holzhackschnitzel in zwei benachbarten Containern auf dem Hof des Bauhofs. In dem einen lagern bis zu 45 Kubikmeter „Rohstoff“ für die Heizung. „Das entspricht etwa dem Brennwert von 4000 Litern Öl“, zieht Franz Ahler von der städtischen Fachabteilung für Hochbau einen Vergleich.

Der Brennstoff kommt quasi aus eigener Produktion: 150 Kilometer Wallhecken gibt es auf dem Vredener Stadtgebiet, wie Bauhofleiter Hubert Wantia erläutert – “und wir müssen jährlich frei schneiden“. Die Holzhackschnitzel – kein Grün – fallen naturgemäß im Herbst und Frühjahr an. Bislang wurden sie direkt an den Hecken wieder auf den Boden geblasen. Künftig wird der Bauhof das Material zur Firma Hilbing transportieren, wo es getrocknet wird – und schließlich in dem grünen ehemaligen Seecontainer auf dem Bauhofgelände landet. Der Container verfügt über einen Vario-Schubboden, der das Material nach und nach durch einen roten Tunnel zur Heizung im benachbarten Container transportiert. Dort wird der Holzrohstoff verfeuert, bis zu 900 Grad heiß wird es dann im dem modernen Ofen. Die Aufenthaltsräume, Büros, Werkstatt und die Wohnungen für Asylbewerber auf dem Bauhofgelände werden so mit Wärme versorgt. 92.000 Euro sind in die neue Heiztechnik investiert worden – die alte Erdgasheizung musste ersetzt werden. Rund 70.000 Euro von dieser Summe stammen aus den Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung, betonte Franz Ahler.

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