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Beschneidung droht auch heute noch zig Millionen Frauen

11.11.2007

Beschneidung droht auch heute noch  zig Millionen Frauen

<p>Christa Müller bei Frauen in Afrika.</p>

Vreden Die Herbstveranstaltungen des Eine Welt-Kreises Vreden stehen in diesem Jahr unter der Überschrift "Menschenrecht für Frauen". Weltweit werden 150 Millionen Mädchen und Frauen an ihren Genitalien verstümmelt. Jährlich kommen drei Millionen hinzu. In Deutschland sollen schätzungsweise 40 000 Frauen mit diesem Problem leben. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fotoausstellung, die am Donnerstag, 15. November, um 19.30 Uhr im Rathaus eröffnet wird.

Die Ausstellung mit dem Titel "Adieu l'Excsision! Auf Nimmerwiedersehen, Beschneidung" selbst zeigt die ersten Erfolge in der Überwindung der menschenrechtswidrigen Praxis der Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen. Im April 2005 wurde in Natitingou, Nord-Benin, ein großes Volksfest gefeiert. Anlass war der Bruch mit einer der ältesten Traditionen - der weiblichen Beschneidung. Wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat der deutsche Verein (I)NTACT - Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen. Die Organisation mit ihrer Vorsitzenden Christa Müller hat die Ausstellung organisiert, die von Barbara Schirpke erstellt wurde. Schirmherrin dieser Ausstellung ist die Bundesministerin Heidemarie Wiczorek-Zeul.

In der Veranstaltung zur Ausstellungseröffnung wird auf die Hintergründe und die Geschichte der Genitalverstümmelung eingegangen. Die Vernissage wird von einem musikalischen Programm untermalt.

Eröffnung am Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 30. November im Rathaus zu sehen. Am 20. November wird die Filmemacherin Ulrike Sülzle ihren Film "Maimounna" im Rathaus vorführen.

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