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Auf neuen alten Pfaden nach Stadtlohn wandern

Weg gewünscht

Einstimmig hat sich jetzt der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss für die Wiederherstellung eines Wanderweges entlang der Berkel zwischen Vreden und Stadtlohn ausgesprochen. Schon vor einiger Zeit hatte die Senioren-Union einen Fußweg, der die Städte verbindet, beantragt. Der Antrag war daraufhin in den Bauausschuss verwiesen worden (wir berichteten).

VREDEN

von Von Amira Rajab

, 11.05.2011
Auf neuen alten Pfaden nach Stadtlohn wandern

Hier entlang verlief der alte Wanderweg.

Ein Wanderweg, der auf Stadtlohner Gebiet bereits existiert, soll nun auch in Vreden weitergeführt werden, so der Wunsch der Senioren Union. Drei verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl, informierte Fachabteilungsleiter Hermann Wilmer den Bauausschuss: Entweder oberhalb beziehungsweise unterhalb des Naturschutzgebiets – oder sogar eine kombinierte Trassenführung, die sich durch das Böschungsgebiet hindurch zieht.

„Da die Natur erlebbar gemacht werden soll, sollte man ihr daher auch keine Fläche entziehen. Ein Weg am Rande des Naturschutzgebietes wäre sinnvoll“, hielt Gerd Welper (Grüne) gleich zu Beginn fest. Zu empfehlen sei es weiterhin, auch Radfahren dort einen neuen Weg zu ermöglichen, so Andreas Ernst (SPD). Zusätzlich schlug er den Bau einer Aussichtsplattform vor, um die Verbindung der beiden Städte erlebnisreich zu gestalten. Kritischer Blickwinkel „Grundsätzlich ist der Plan begrüßenswert, ist es allerdings finanziell sinnvoll und realisierbar?“ betrachtete Heinrich Noldes (FDP) die Trassenführung auf Vredener Gebiet auch kritisch. Da es sich jedoch um eine historische Wegeverbindung handele und besonders eine „Reaktivierung“ auf Vredener Gebiet einen deutlichen Mehrwert bringen würde, sprach sich Heinrich Wildenhus (CDU) für die Aufnahme von Gesprächen mit den Grundstückseigentümern aus. Vielleicht gebe es ja Eigentümer, „die einen Streifen so abgeben“, hoffte er. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung schließlich mit der weiteren Bearbeitung des Anliegens. Gespräche sollten geführt werden.

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