Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Verwaltung, Vereine und Politik saßen am Runden Tisch

Sportstätten

Der Stein der Weisen, wie ein Energiekostenbeitrag der Sportvereine aussehen könnte, wurde auch am zweiten Runden Tisch nicht gefunden. Nach den Hallensportlern hatten die Sport-Verantwortlichen der Stadtverwaltung diesmal die Sportplatz nutzenden Vereine ins Rathaus eingeladen.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 06.05.2011
Verwaltung, Vereine und Politik saßen am Runden Tisch

Vertreter der Sportplatz nutzenden Vereine kamen im Rathaus mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der politik zusammen, um über die geplanten Nutzungsgebühren zu diskutieren.

Acht Vereinsvertreter waren gekommen, zudem saßen Vertreter aller fünf Ratsfraktionen in der Runde. Neue Fakten traten in der rund anderthalbstündigen Diskussion nicht zutage – das war vielleicht aber auch nicht zu erwarten. Sportdezernent Hans-Georg Winkler unterstrich nochmal das Ansinnen der Verwaltung, die Sportplätze an die Vereine zu übertragen. Entsprechende Nutzungsverträge mit dem VfL und dem ETuS/DJK Schwerte sind bereits unterzeichnet. Mit dem VfB Westhofen, dem dritten Verein mit Kunstrasen, laufen Gespräche.

Bleiben die Ascheplätze. „Unser Platz und auch das Vereinsgebäude sind marode, deshalb ist ein Vertrag keine Alternative“, sprach Schatzmeister Heinz Schmidt für den Geisecker SV. Wie die Geisecker vermisste auch Ralf Wehmeier, Präsident des TuS Wandhofen, einen konkreten Vorschlag der Verwaltung, in welcher Größenordnung die Vereine zur Kasse gebeten werden sollen. Er könne sich durchaus vorstellen, einen anteiligen Energiekostenbeitrag zu leisten, „aber ich brauche doch eine Zahl, um abwägen zu können, ob das für uns überhaupt interessant ist“, argumentierte Wehmeier. Unterstützt wurde er dabei von der SPD-Fraktionsvorsitzenden Britta Santehanser, die „Butter bei die Fische“ forderte. „Die Vereine müssen etwas in der Hand haben“, so Santehanser weiter.

So stieß der von Winkler zum Abschluss der Diskussion in die Runde geworfene Vorschlag auf breite Zustimmung. Danach sollen die unterschiedlichen Anlagen gesondert betrachtet und den betroffenen Vereinen entsprechende Vorschläge unterbreitet werden. Dabei geht wohl ohnehin nur noch um die Plätze in Wandhofen und Geisecke. Gespräche mit dem Vorstand der SG Eintracht Ergste, die am Runden Tisch ebenso wenig vertreten war wie der Stadtsportverband, hatten schon im Vorfeld stattgefunden.

Lesen Sie jetzt