Sturm- und Orkanböen ziehen über NRW hinweg – Kreis setzt mit dem Impfen aus

Wetter

Sturmtief „Klaus“ bringt Regen und Sturm nach NRW. In Teilen des Landes gab es Donnerstagmittag orkanartige Böen. Im Kreis Recklinghausen wurde sogar das Impfen ausgesetzt.

Düsseldorf

11.03.2021, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor allem der Nordosten von NRW muss in den kommenden Tagen mit schweren Sturmböen, Schauern und Gewittern rechnen.

Vor allem der Nordosten von NRW muss in den kommenden Tagen mit schweren Sturmböen, Schauern und Gewittern rechnen. © picture alliance/dpa

Tief „Klaus“ bringt den Menschen in Teilen des Münsterlandes und Ostwestfalen in den nächsten Tagen stürmischen Wind. Der Deutsche Wetterdienst warnte für den Nordwesten Deutschlands am Donnerstag vor schweren Sturmböen, Schauern und Gewittern. In Gipfellagen waren demnach Orkanböen mit bis zu 110 Stundenkilometern möglich.

Bis zum frühen Nachmittag gab es zahlreiche Einsätze in NRW. In Düsseldorf musste die Feuerwehr am Mittag ein Kreuz stützen, das drohte, vom Kirchendach zu stützen. Das Autobahnkreuz Marl-Nord musste gesperrt werden, weil Bäume drohten, auf die Fahrbahn zu fallen.

Auch in der Nacht hatte es kaum wetterbedingte Einsätze und Auswirkungen gegeben, wie mehrere Polizeistellen berichteten. Die Höchstemperaturen erreichen milde 11 bis 15 Grad.

Im Kreis Recklinghausen wurde am Donnerstag wegen der angekündigten Sturmböen sogar das Impfen im Impfzentrum in Recklinghausen zwischen 11 und 15 zeitweise ausgesetzt. Der Kreis will für Ersatztermine sorgen.

Am Freitag sei es stark bewölkt und regnerisch, teilte der DWD mit. Bei Höchsttemperaturen von acht bis zwölf Grad sei es weiter stürmisch - allerdings weniger als am Donnerstag. Bereits am Samstag werde dann bereits das nächste Sturmtief mit starken bis stürmischen Böen sowie kräftigen Schauern und Gewittern erwartet, so die Meteorologin. Im höheren Bergland kann es auch schneien. Am Freitag soll ebenfalls immer wieder Regen fallen.

Das Tief bringt für die Jahreszeit eher milde Luft nach Nordrhein-Westfalen. Am Donnerstag liegen die Höchsttemperaturen bei starker Bewölkung und Regen zwischen 7 und 14, am Freitag und Samstag zwischen 8 und 11 Grad. Es bleibt ungemütlich. In der Nacht zum Sonntag kann es in den Mittelgebirgen schneien. Die Meteorologen warnen vor möglicher Glätte.

dpa/kar

Lesen Sie jetzt