Umbau des Buswendeplatzes an der Mauritiusschule in Nordkirchen verzögert sich

dzGrundschule Nordkirchen

Mit dem Umbau des Buswendeplatzes an der Mauritiusschule will die Gemeinde Nordkirchen für mehr Sicherheit sorgen. Aus dem angepeilten Start-Termin in den Osterferien wird aber nichts.

Nordkirchen

, 13.02.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Gemeinde will noch in diesem Jahr den Buswendeplatz an der Mauritiusschule in Nordkirchen umgestalten und für mehr Sicherheit auf der Fläche sorgen. Ursprünglich hatte die Verwaltung auf einen Start noch im Frühjahr 2020 gehofft - idealerweise in den Osterferien, wie Bauamtsleiter Josef Klaas im September 2019 auf Anfrage dieser Redaktion sagte.

Dieses Ziel wird die Gemeinde allerdings nicht erreichen, wie Klaas jetzt auf eine erneute Anfrage erklärte. Das habe mit dem Förderbescheid für den Umbau zu tun, auf den die Gemeinde aktuell noch warte. „Die Ankündigung, dass die Förderung bewilligt ist, haben wir - den offiziellen Förderbescheid allerdings noch nicht“, sagt der Bauamtsleiter.

Ausschreibungsverfahren läuft rund sechs Wochen

Die Gemeinde rechnet jetzt im März mit der Förderung. Dann sollen auch die Ausschreibungen für den Umbau beginnen. Ein Baustart in den Osterferien (6. bis 18. April) sei dann aber ausgeschlossen, sagt Klaas. Ungefähr sechs Wochen laufe das Ausschreibungsverfahren insgesamt.

Ein Baustart direkt im Anschluss sei unwahrscheinlich, weil die Handwerksbetriebe nach wie vor nur langfristig Aufträge annehmen würden. „Die Auftragsbücher sind voll“, weiß der Bauamtsleiter.

Gemeinde will Umbau zumindest teilweise in die Ferien legen

Darüber hinaus will die Gemeinde den Umbau - zumindest teilweise - in die Schulferien legen, um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen. „Es werden also eher die Sommerferien“, schätzt Josef Klaas.

Was soll genau an der Mauritiusschule gemacht werden? Den vorhandenen Platz zwischen Schulgebäude und der neuen Kindertagesstätte am Streichelzoo beschreibt Klaas im jetzigen Zustand als eine „eher ungeordnete Fläche“. Der Verkehr sei nicht klar geregelt. Das hat zur Folge, dass sich morgens und mittags Busse, Schüler und Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto abholen, in einem unübersichtlichen Durcheinander treffen.

Wenig Erfolg mit Aktionen gegen Elterntaxis

In der Vergangenheit haben Gemeinde, Polizei und Schule mit morgendlichen Aktionen bereits an Eltern appelliert, Kinder nicht mit dem Auto bis zur Schule zu fahren. Der Erfolg blieb allerdings aus.

Nach dem Umbau soll in der Mitte der Fläche eine Verkehrsinsel mit sieben Stellplätzen die Verkehrsführung klarer regeln, weil sich die Fahrtrichtung um die Insel herum bewegt. Einfahrende Autos müssen sich automatisch rechts orientieren. In der Verlängerung der Strecke Richtung Kinderheilstätte kommen laut Plan weitere 15 Parkplätze hinzu.

380.000 Euro soll der Umbau des Buswendeplatzes kosten, die Förderung vom Verband Nahverkehr Westfalen-Lippe beträgt voraussichtlich 240.000 Euro. Etwa sechs bis acht Wochen soll die Umgestaltung dauern.

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