Eulen-Rettungsaktionen im Sauerland und in Ostwestfalen

Tiere in NRW

Im Sauerland hat ein verletzter Uhu einen Polizeieinsatz ausgelöst, bei Bad Salzuflen wurde eine verängstigte Waldohreule an der Autobahn aufgelesen.

Balve/Bad Salzuflen

11.03.2021, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Eule saß hilflos am Randstreifen der B 229 im Sauerland. Die Polizei sammelte sie auf und brachte sie zum Falkner.

Die Eule saß hilflos am Randstreifen der B 229 im Sauerland. Die Polizei sammelte sie auf und brachte sie zum Falkner. © Polizei MK

Ein aufmerksamer Mann hat einem verletzten Uhu im sauerländischen Balve möglicherweise das Leben gerettet. Der Mann rief die Polizei und leitete den Verkehr am Mittwoch an dem auf der Bundesstraße 229 sitzenden Tier vorbei, bis der Streifenwagen eintraf. „Dem aufgeplusterten Nachtvogel mit dem verletzten Auge ging es schlecht“, erklärte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen.

Nach Rücksprache mit Experten nahmen die Beamten den Greifvogel mit einer Decke auf und brachten ihn zu einer Falknerei nach Menden. Dort wird das Männchen nun von einem Tierarzt behandelt.

Und auch auf der A2 bei Bad Salzuflen kam es zu einer Eulen-Rettungsaktion. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei hat nach einem Hinweis eines Autofahrers eine verängstigte Waldohreule am Rande einer Fahrbahn aufgelesen. Vorsichtig habe er die kleine Eule in einen Pappkarton gesetzt und zum Tierpark Herford gebracht, teilte Autobahn Westfalen am Donnerstag mit.

Nach ersten Untersuchungen ist die Eule nicht verletzt, müsse aber einige Tage aufgepäppelt werden. „Nach einer Fortbildung in Sachen Verkehrserziehung“ könne sie dann wieder freigelassen werden, hieß es.

dpa

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