Lebensgefährlicher Tiktok-Clip: Influencer droht in zugefrorenem See zu ertrinken

Tiktok

Influencer Jason Clark bezahlt einen Tiktok-Stunt beinahe mit seinem Leben. Beim Filmen droht er in einem zugefrorenen See zu ertrinken. Etwas gelernt hat er aus der Aktion offenbar nicht.

28.02.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein zugefrorener See wurde dem Influencer Jason Clark beinahe zum Verhängnis.

Ein zugefrorener See wurde dem Influencer Jason Clark beinahe zum Verhängnis. © picture alliance / dpa

Jason Clark hat mehr als 400.000 Follower bei der Social-Media-App Tiktok, begeistert die Nutzer immer wieder mit aufsehenerregenden Clips. Die letzte Filmaktion bezahlt der Influencer eigenen Angaben zufolge allerdings beinahe mit seinem Leben. „Ich war noch nie so dicht dran, zu sterben“, schreibt Clark bei Instagram, wo er das Video ebenfalls postet.

In dem Clip ist zu sehen, wie Clark in einem Eisloch in einem größtenteils zugefrorenen Gewässer steht und dann unter die Eisdecke taucht. Ein lebensgefährliches Unterfangen, wie sich schnell herausstellt: „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Augäpfel so schnell gefrieren würden“, schreibt der Influencer. Das Wasser an der Stelle, an der sich das Loch befand, habe nicht anders ausgesehen als der Boden des Eises, er habe das Loch nicht wiedergefunden.

In dem Video ist zu sehen, wie Clark versucht, das Eis zu durchbrechen – vergeblich. „Ich hatte so wenig Luft, dass ich nicht mehr wirklich sehen konnte. Ich hatte akzeptiert, dass es das war und ich es nicht mehr raus schaffen würde.“ Schließlich habe seine Hand doch noch das Loch im Eis gefunden. „Ich bekam eine Menge Energie, um mich aus dem Wasser zu ziehen. Es dauerte zwei bis drei Atemzüge, bis ich nach dem Auftauchen wieder sehen konnte“, schreibt Clark. Die Person, die das Video drehte, habe nicht bemerkt, wie bedrohlich die Situation sei.

Unter dem Instagram-Post finden sich zahlreiche kritische Kommentare. Auch Hollywoodstar Will Smith repostet den Clip, versehen mit dem Hashtag #AwwHellNaw, was so viel bedeutet wie „Was hast du dir dabei gedacht?“

Viel gelernt hat Jason Clark aus der Nahtoderfahrung offenbar nicht: Er versucht den Stunt später noch einmal, veröffentlicht auch dieses Video bei Instagram. Dazu schreibt er: „Beim zweiten Mal hat es ein bisschen besser geklappt. Habe für ein bisschen mehr Sicherheit gesorgt. Das Loch im Eis ist riesig.“

RND/seb