Tanklaster hinterlässt Dieselspur quer durchs westliche Ruhrgebiet

Kilometerlange Ölspur

Der Fahrer eines Lastwagens ist in Mülheim nach einem Unfall einfach weitergefahren – und hat eine 30 Kilometer Dieselspur hinter sich hergezogen.

Mülheim an der Ruhr

26.12.2019, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bis nach eRkrath verfolgte die Polizei den leckenden Tanklaster.

Bis nach eRkrath verfolgte die Polizei den leckenden Tanklaster. © dpa

Ein Tanklaster hat von Mülheim an der Ruhr bis nach Erkrath eine kilometerlange Dieselspur hinterlassen und dadurch an Heiligabend den Verkehr beeinträchtigt. Etwa 30 Kilometer vom Unfallort entfernt konnte die Polizei den Fahrer schließlich ausfindig machen.

Nach Polizeiangaben vom Donnerstag (26. Dezember) war der Fahrer eines Gefahrgutlasters an Heiligabend im Mülheimer Hafen gegen ein Verkehrsschild gestoßen. Er habe den angerichteten Schaden kurz begutachtet und seine Fahrt dann einfach fortgesetzt. Möglicherweise sei ihm dabei entgangen, dass das Schild die Hülle seines mit Dieselkraftstoff beladenen Aufliegers durchschlagen hatte.

Komplette Straßen-Sperrungen

Die Spur seiner Ladung zog sich vom Unfallort über das Autobahnkreuz Kaiserberg in Duisburg bis zu einem Rastplatz an der Autobahn 3 in Erkrath bei Düsseldorf. Dort konnte die Polizei den 36 Jahre alten Fahrer stellen. Gegen ihn werde nun ermittelt, sagte ein Sprecher.

In Mülheim mussten wegen des ausgelaufenen Diesels zeitweise mehrere Straßen gesperrt werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Dies habe den Verkehr erheblich beeinträchtigt. Insgesamt sind wohl 600 Liter Diesel ausgelaufen.

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