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Superintendent bekräftigt Presbyteriums-Entscheidung

Evangelische Gemeinde

Eine Pfarrerin im Entsendungsdienst wird ab 1. Juni mit einer halben Stelle die evangelische Gemeinde Oeding betreuen, die Gebäude in Burlo müssen aufgegeben werden und die Verhandlungen über eine pfarramtliche Verbindung der Gemeinden in Oeding, Vreden und Stadtlohn laufen noch. Besondere Neuigkeiten konnte Superintendent Joachim Anicker den Mitgliedern der evangelischen Gemeinde Oeding am Sonntag nicht mitteilen.

OEDING/KREIS

von Von Stephan Teine

, 30.05.2011

Umso wichtiger war den Mitgliedern des Presbyteriums, dass diese Nachrichten auch noch einmal von einer höheren Instanz in die Gemeinde gebracht wurden. „Wir wollen, dass alle in der Gemeinde verstehen, dass wir unser Möglichstes geben“, erklärte Hildegard Schlechter, Sprecherin des Presbyteriums, im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Entscheidungen wie die Aufgabe der Gebäude in Burlo seien dem Gremium nicht leicht gefallen, ließen sich jedoch nicht vermeiden, so Schlechter.

Das habe jetzt auch der Superintendent noch einmal bekräftigt. „Wir hätten die Kirche nach 2015 ohnehin nicht mehr halten können“, machte auch Gemeindesekretärin Ursula Hops deutlich. Daher habe die Gemeinde entschieden, anstehende Investitionen für Renovierungen einzusparen. „Natürlich bleibt das nur die Notlösung, eine andere haben wir im Moment aber nicht in Aussicht“, so Hops.

Positiver klingt da die Bestätigung, dass in Oeding bald wieder eine feste Pfarrerin Dienst tut. Ab 1. Juni soll Christa Stenvers eine halbe Stelle in Oeding im Entsendungsdienst antreten. Sie wird Gottesdienste und Kasualien wie Taufen, Hochzeiten oder auch Beerdigungen vornehmen. Ihre Stelle in Oeding ist zunächst auf drei Jahre befristet. „So schön es sein kann, von wechselnden Pfarrern Predigten zu hören, sind wir jetzt sehr froh, wieder eine feste Ansprechpartnerin vor Ort zu bekommen“, erklärte Ursula Hops weiter. Über die fernere Zukunft der Gemeinde gibt es im Moment noch keine sichere Aussage. „Wir sind mit den Gemeinden in Stadtlohn und Vreden noch in Verhandlungen“, erklärte Hops. Diese sollen aber bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Sie sah die Zusammenarbeit jedoch positiv: „Bisher scheint die Chemie zwischen uns zu stimmen."

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