Störche in Südkirchen: Hobby-Naturfotografin macht beeindruckende Bilder

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Das war ein beeindruckendes Naturschauspiel in Südkirchen: Ein größerer Schwarm Weißstörche machte Halt in dem Ortsteil. Die Gemeinde hofft schon länger auf dauerhaften Besuch der Störche.

Südkirchen

, 06.08.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dieser Blick durch die Kameralinse wird der Südkirchenerin Sigrid Gehring noch länger in Erinnerung bleiben: Rund 15 Störche hat sie vor einigen Tagen an der Kreuzung Cappenberger Straße / Ecke Geisbeck fotografiert. Der Storchen-Schwarm war vielen Südkirchenern aufgefallen. Die Gemeinde wartet schon länger auf ein längeres Gastspiel der Zugvögel in der Gemeinde.

14 Störche legten auf diesem Feld nahe der Cappenberger Straße eine kurze Pause ein.

14 Störche legten auf diesem Feld nahe der Cappenberger Straße eine kurze Pause ein. © Sigrid Gehring

Sigrid Gehring hatte den Besuch der Störche selbst erst gar nicht mitbekommen, wie sie auf Anfrage der Redaktion in einer E-Mail erklärt: „Ich war am Freitagabend zu Hause, als meine Nachbarn und auch später noch eine Freundin mich über die Störche informierten. Hier wissen viele, dass ich gerne in der Natur fotografiere“, schreibt sie. Nach dem Anruf ging es für sie ganz schnell: „Die Kamera geschnappt und los“, fasst die Südkirchenerin es zusammen.

Hobby-Naturfotografin Sigrid Gehring aus Südkirchen wurde von Bekannten auf die Tiere aufmerksam gemacht. Sie schnappte sich ihre Kamera und machte beeindruckende Fotos von den Störchen.

Hobby-Naturfotografin Sigrid Gehring aus Südkirchen wurde von Bekannten auf die Tiere aufmerksam gemacht. Sie schnappte sich ihre Kamera und machte beeindruckende Fotos von den Störchen. © Sigrid Gehring

Offensichtlich ist es aber nur bei dem Kurzbesuch in Südkirchen geblieben. Die Gemeinde hatte vor rund acht Jahren auf einem Feld nahe der Selmer Straße einen Mast aufgestellt, der den Weißstörchen als Nistplatz dienen solle, wie Bauamtsleiter Josef Klaas auf Anfrage erklärt. Niedergelassen habe sich dort bislang aber noch kein Tier. Anders, als zum Beispiel in den Olfener Steverauen, wo die Störche zu ständigen Nachbarn von Heckrindern und Poitou-Eseln geworden sind. „Dort ist die Nahrungsgrundlage offensichtlich eine bessere als in Südkirchen“, so Klaas.

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