Starker Schneefall in NRW behindert Berufsverkehr - es bleibt winterlich

Winter-Wetter

Glatte Straßen und mehrere Zentimeter Neuschnee haben für zahlreiche Unfälle innerhalb weniger Stunden in NRW gesorgt. Noch gibt es keine Entwarnung für das winterliche Wetter in der Region.

Düsseldorf

06.04.2021, 11:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die glatten Straßen und teilweise starken Schneefälle haben den Berufsverkehr am Dienstagmorgen behindert.

Die glatten Straßen und teilweise starken Schneefälle haben den Berufsverkehr am Dienstagmorgen behindert. © picture alliance/dpa/B&S (Symbolbild)

Schneefall in der Nacht zu Dienstag, 6. April, hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen am Morgen den Berufsverkehr behindert. Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes hat es rund drei Stunden teils heftig geschneit. Dabei seien in den höheren Lagen zwischen 3 und 10 Zentimetern liegen geblieben. Am Kahlen Asten sogar bis zu 20 Zentimeter.

Wetterdienst kündigt auch für Mittwoch winterliches Wetter an

Der DWD kündigt für Mittwoch ein ähnliches Bild für NRW an. Bei etwas niedrigeren Temperaturen bei etwas 0 Grad falle aber diesmal bis ins Flachland Schnee. Für die kommenden Tage kündigen die Meteorologen weiterhin typisches Aprilwetter an. Mit einem deutlichen Anstieg der Temperaturen sei erst in etwa zwei Wochen zu rechnen.

Rund um Paderborn sorgte der Wintereinbruch an Ostermontag und in der Nacht auf Dienstag für mehrere Unfälle auf glatten Straßen. Mehrere Autos kamen von der Straße ab. Eine 31-jährige Fahrerin kam ins Krankenhaus. Zum Teil gab es heftige Blechschäden. Bei Altenbeken rutschte ein Lastwagen in die Leitplanken.

Im Kreis Olpe wurde eine 22-Jährige bei einem Unfall auf schneeglatter Fahrbahn verletzt, als sie mit ihrem Auto am Montagabend in den Gegenverkehr rutschte. Die Polizei geht von zu hoher Geschwindigkeit als Unfallursache aus.

Zahlreiche Unfälle innerhalb weniger Stunden

Die Polizei in Dortmund vermeldete für die Autobahnen in Richtung Kassel (A44) und ins Sauerland (A445) ausgelöst durch den Wetterumschwung innerhalb weniger Stunden zahlreiche Unfälle. Dabei wurden zum Wochenbeginn zwölf Personen leicht und zwei schwer verletzt.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 120 000 Euro. Auf der Sauerlandlinie (A45) kam es am Dienstagmorgen in Richtung Frankfurt wegen des Schnellfalls zu zahlreichen Behinderungen.

dpa

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