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Profi-Blick zur Berkel

Stadtlohn Noch ist es Zukunftsmusik, was sich die Delegation der Waterschap Rijn en Ijssel jetzt in Stadtlohn angesehen hat - aber angetan zeigten sich die Wasserexperten bereits jetzt von der Vision, die aus dem Stadtmarketingprozess heraus für die Berkel in Stadtlohn entwickelt worden ist.

16.11.2007

Profi-Blick zur Berkel

<p>Bauamtsleiter Wolfram Höltken erläuterte vor Ort auf der berkelbrücke an der Mühlenstraße, wie sich dort künftig die Umgestaltung des Uferbereiches vollziehen soll. Heisterborg</p>

Vor Ort nahmen die Besucher der hochrangigen Delegation aus den Niederlanden die Stelle ins Auge, die nicht nur den Stadtlohner selbst künftig ein Stück mehr Lebensqualität im Innenstadtbereich bieten soll: Auch die stromaufwärts schwimmenden Fische dürften angetan davon sein, wenn sie über eine eigens für sie errichtete Treppenkonstruktion das Wehr an der Mühle passieren können, das heute noch ein unüberwindbares Hindernis darstellt.

Die Niederländer hatten nicht ohne Grund die Berkel ins Visier genommen - ist doch die Waterschap in den Niederlanden eine Organisation, die sich um Flussläufe ebenso kümmert wie um Abwasserfragen.

Die Kommunen zahlen dafür Verbandsabgaben, haben aber selbst beispielsweise weder ein Klärwerk zu betreiben, noch gibt es dort die klassischen Wasser- und Bodenverbände, die etwa für den ungehinderten Lauf des Wassers sorgen.

Den Profis in Sachen Flüsse gab Bauamtsleiter Wolfram Höltken zunächst in einem Power-Point-Vortrag im "Uferlos" einen Eindruck von den Möglichkeiten, eine Fischtreppe zu installieren. Und auch Überlegungen, wie die bislang eher karge Uferböschung einmal ihr Attraktivitätspotenzial an dieser Stelle entfalten könnte, fand bei den Gästen aus den Niederlanden einigen Anklang.

Ins Klärwerk

Danach ging es direkt zur Berkel, um sich das theoretische Gehörte nun praktisch vorzustellen. Nicht nehmen ließen es sich die Besucher, auch die Kläranlage im Bockwinkel zu besichtigen. Klärwerksleiter Ewald Rathmer gab ihnen zahlreiche Informationen, und die Niederländer zeigten sich von der modernen Technik sehr angetan. Bei soviel positiver Stimmung wunderte es nicht, dass sich die Stadtlohner ihrerseits nun darauf freuen, den Gegenbesuch anzutreten. to

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