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Kripo warnt Senioren

Sicherheits-Tipps

Viele Tipps und Ratschläge, wie sich Senioren vor Trickbetrügern und Taschendieben schützen können, erfuhren die Zuhörer nun im Haus Hakenfort. Auf Einladung der CDU-Seniorenunion sprach Kriminalhauptkommissar Peter Großmann von Erfahrungen der Polizei mit Methoden der Betrüger.

STADTLOHN

von von Susanne Dirking

, 26.05.2011
Kripo warnt Senioren

Kriminalhauptkommissar Peter Großmann (2. v. r.) und Polizei-Bezirksdienstbeamter Wolfgang Langenberg informierten; im Bild mit dem Senioren-Unions-Vorsitzenden Otger Frankemölle (l.) und Schriftführer Franz Brillert (r.).

Er warnte vor Fremden, die an der Haustür klingeln und eine Notlage vortäuschen, um in die Wohnung zu gelangen. „Sie nutzen die Hilfsbereitschaft aus, um äußerst geschickt Geld und Wertsachen zu entwenden.“ Zur Sicherheit sei ein Kastenschloss mit Sperrbügel an der Haus- oder Wohnungstür zu empfehlen. Vorsicht sei geboten bei Tätern, die vorgeben, in amtlicher Eigenschaft oder mit behördlicher Befugnis zu kommen. Es sei gut, sich den Ausweis mit Lichtbild genau anzuschauen, mahnte der Kriminalhauptkommissar. Ausdrucksstark schilderte er, wie Betrüger den so genannten „Enkeltrick“ anwenden, bei dem Seniorinnen oft um ihre Lebensersparnisse gebracht werden. Durch ständige Telefonate und angebliche Dringlichkeit massiv unter Druck gesetzt, erbeuteten die Täter meistens hohe Geldbeträge. Die Polizei rate, niemals Bargeld an Unbekannte abzugeben.

Ganz besonders trickreich seien Taschendiebe, betonte der Referent, indem sie ihre Opfer durch Fragen ablenken. Während diese nachdenken, um die richtige Auskunft zu geben, verschwinde aus ihrer Tasche die Geldbörse. Daher empfahl der Kommissar, die Geldbörse niemals aus der Hand zu legen und Handtaschen dicht am Körper zu tragen. Er legte den Seniorinnen nahe, stets nur das Notwendigste in der Handtasche mit sich zu tragen. Um Einbrechern das Handwerk zu erschweren, riet er zu Zusatzschlössern und Sicherheitsbeschlägen an Türen und Fenstern. Ausdrücklich warnte der Kriminalhauptkommissar vor Haustürgeschäften, ebenso vor Gewinnversprechungen bei „Kaffeefahrten“. Der für Stadtlohn zuständige Bezirksdienstbeamte Wolfgang Langenberg hielt es für wichtig, dass Bürger wachsam sein sollten, weil „Zeugenaussagen maßgeblich dazu beitragen, dass Überfälle aufgeklärt werden“. Vorsitzender Otger Frankemölle dankte für diesen Beitrag zur Sicherheit der Senioren.

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