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Gutachten interessiert viele

Stadtlohn Auf reges Interesse ist das neue Einzelhandelsgutachten für Stadtlohn gestoßen: Zahlreiche Interessierte sowohl aus der Stadtlohner Kaufmannschaft, als auch darüber hinaus hatten sich am Dienstagabend im Haus Hakenfort eingefunden, um sich die zahlreichen Daten und Fakten zur Situation des Einzelhandels in Stadtlohn erläutern lassen.

23.11.2007

Gutachten interessiert viele

<p>Dr. Wolfgang Haensch von der CIMA erläuterte im Haus Hakenfort das neue Einzelhandelsgutachten. Schley</p>

Bevor Dr. Haensch von der CIMA jedoch in die Tiefe der Details einsteigen konnte, musste er sich einige kritische Fragen und Anmerkungen aus der Zuhörerschaft anhören. Dabei richtete sich der Blick vor allem auf die Frage, wie die Gutachter und ihre Mitarbeiter bei der Erhebung der Daten vorgegangen seien. Dabei waren auch die einzelnen Geschäfte in Stadtlohn aufgesucht worden. Jedoch hatte nicht in allen Fällen ein Gespräch darüber mit den Inhabern stattgefunden. Dies jedoch sei für die Datenerhebung als solche nicht zwingend erforderlich, verteidigte Haensch das Vorgehen seiner Mitarbeiter.

Viele Fragen

Ausführlich ging er im weiteren Verlauf auf die Aussagen ein, die im Gutachten stecken. Dieses war zuvor bereits im Stadtlohner Rat vorgestellt worden (Münsterland Zeitung berichtete). Zahlreiche interessierte und sachliche Fragen schlossen sich seinen Ausführungen an. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Frage, welche Auswirkungen die geplante Ansiedlung eines großen Kaufland-Marktes im Bereich Hövel nach sich ziehen kann. Dazu verwies Haensch besonders auf den Zustrom an zusätzlichen Kunden für die Stadtlohner Innenstadt. Das maximale Potenzial bezifferte er dabei auf 30 Prozent. Bauamtsleiter Wolfram Höltken unterstrich in diesem Zusammenhang, dass eine wesentliche Voraussetzung für diesen erhofften Zufluss für die Stadtlohner City darin liege, die Schaefers Passage baulich so gut wie möglich an den Kaufland-Bereich anzuschließen, um so ein einladendes Tor in den Innenstadtbereich zu schaffen.

Zwei Pole

Eher gering schätzt er die Gefahr ein, dass durch den neuen Markt ein Schwerpunkt entstehe, der vom Bummel durch die übrige Stadt abhalte. Vielmehr entstehe jetzt an der Klosterstraße mit dem großen Neubauvorhaben der Sparkasse ein weiterer Anziehungspunkt, so dass diese zwei Pole für einen guten Strom untereinander und damit durch den Stadtkern sorgen dürften. to

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