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Bald kommt der Klinker

Einkaufszentrum am Hövel

In kahlem Weiß ragen die Betonplatten in die Höhe. Das Röhren schwerer Dieselmotoren liegt in der Luft, Lastwagen fahren auf das Gelände am Hövel. Noch ist es von einem Bauzaun abgesperrt, noch wuseln Baufahrzeuge und Bauhandwerker auf dem Gelände herum. Aber ein Ende dieser Phase ist absehbar.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 04.05.2011

Schon in wenigen Wochen wird sich die Situation an der Burgstraße in Stadtlohn radikal verändert haben – und dem Bild entsprechen, das als Grafik auch vor Ort den Vergleich mit der Realität erlaubt. Bis die Kunden mit ihrem Auto auf das Parkdeck rollen und ihre Einkaufswagen zwischen den Regalen eines großen Supermarktes schieben können, ist aber noch einiges an Arbeiten erforderlich. „Der Rohbau ist fertiggestellt“, freut sich Reinhard Mussehl über den erkennbaren Fortschritt. Er spricht für den Investor HBB, der die Pläne für einen Neubau konsequent verfolgt hat. Der nächste Schritt, der jetzt am Hövel ansteht, dürfte nicht nur für Mussehl mit einiger Erwartung verbunden sein. Erst wenn die Fassade verklinkert ist, zeigt das Gebäude sein tatsächliches Gesicht – bislang lässt es lediglich seine Ausmaße erkennen.

Um die hat es in der Stadt schon einige Diskussionen gegeben. Dass sich aber auch ein Gebäude dieser Größenordnung verträglich ins Stadtbild einfügen kann, davon waren Stadtverwaltung und Rat am Ende überzeugt: Nicht zuletzt die Frage der Fassade, ihres Aussehens und ihrer Gliederung, hatten einen der letzten Knackpunkte dargestellt, ehe es eine Mehrheit für den Satzungsbeschluss gab. Das ist inzwischen Geschichte. In der Gegenwart geht die Vollendung des Baus erkennbar auf den letzten Streckenabschnitt. Noch bis Ende Mai sollen die Arbeiten zum Verklinkern des Gebäudes beginnen. Auch die Herstellung der Außenanlage ist im Ablaufplan für die nächste Zeit eingetragen. Voraussichtlich Ende August dürfte das neue Einkaufszentrum seine Pforten öffnen. Vermietet seien die Flächen darin schon lange: Neben Edeka als Hauptmieter beziehen unter anderem auch ein Bekleidungsmarkt und ein Schuh-Filialist den Komplex, zu dem auch die Passage gehört.

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