Stadtdekanat sammelt alte Geräte für guten Zweck

"Woche der Gold-Handys"

In ausgediente Handys und Smartphones sind oft wertvolle Wertstoffe verarbeitet. Vom 1. bis 7. September startet das katholische Hilfswerk „missio“ die „Woche der Gold-Handys“. Auch das katholische Stadtdekanat Recklinghausen sammelt alte Geräte für den guten Zweck.

RECKLINGHAUSEN

30.08.2017, 19:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum Wegwerfen viel zu schade: alte Handys. Foto: Thomas Nowaczyk

Zum Wegwerfen viel zu schade: alte Handys. Foto: Thomas Nowaczyk

Denn auf Mobiltelefone trifft der Begriff Wertstoff tatsächlich zu. Viele Edelmetalle und Mineralien werden in einem Handy verbaut, unter anderem Gold und Coltan. Die Handys werden fachgerecht recycelt und aufbereitet. Darüber hinaus wird mit jedem Telefon die Arbeit von „missio“ mit einem Euro unterstützt. Dieser Spendenerlös wird für die Aktion Schutzengel verwendet, mit der im Kongo Überlebende des Bürgerkriegs unterstützt werden. Missio fördert den Aufbau von Trauma-Zentren und engagiert sich mit der Aktion Schutzengel für Handys ohne Konfliktmineralien. Für das Bistum Münster hat Bischof Dr. Felix Genn dazu aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. „Rein statistisch gesehen hat jeder Bundesbürger schon mehr als ein Handy in Betrieb. Dabei sind die Handys, die oft seit Jahren unbenutzt in Schubladen liegen, noch gar nicht mitgezählt. Vor allem um diese Telefone geht es mir“, sagt der Bischof. Er würde sich freuen, wenn möglichst viele ausrangierte Geräte gesammelt werden. Der Münsteraner Bischof ist „sehr gespannt, wie viele Handys wir im Rahmen der Aktion in unserem Bistum sammeln werden.“  

Denn auf Mobiltelefone trifft der Begriff Wertstoff tatsächlich zu. Viele Edelmetalle und Mineralien werden in einem Handy verbaut, unter anderem Gold und Coltan. Die Handys werden fachgerecht recycelt und aufbereitet. Darüber hinaus wird mit jedem Telefon die Arbeit von „missio“ mit einem Euro unterstützt. Dieser Spendenerlös wird für die Aktion Schutzengel verwendet, mit der im Kongo Überlebende des Bürgerkriegs unterstützt werden. Missio fördert den Aufbau von Trauma-Zentren und engagiert sich mit der Aktion Schutzengel für Handys ohne Konfliktmineralien. Für das Bistum Münster hat Bischof Dr. Felix Genn dazu aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. „Rein statistisch gesehen hat jeder Bundesbürger schon mehr als ein Handy in Betrieb. Dabei sind die Handys, die oft seit Jahren unbenutzt in Schubladen liegen, noch gar nicht mitgezählt. Vor allem um diese Telefone geht es mir“, sagt der Bischof. Er würde sich freuen, wenn möglichst viele ausrangierte Geräte gesammelt werden. Der Münsteraner Bischof ist „sehr gespannt, wie viele Handys wir im Rahmen der Aktion in unserem Bistum sammeln werden.“