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Stadt dementiert "Nein" zum Kunstrasen an der Vördestraße

Sportstätten

Die Umbau-Pläne des Fußballplatzes an der Vördestraße sind offenbar doch nicht vom Tisch: Wolfgang Stark, Leiter des Immobilien-Managements der Stadt Castrop-Rauxel, zeigte sich überrascht ob der Aussagen des FDP-Vorsitzenden Christoph Grabowski. Der hatte gesagt, die Kunstrasen-Pläne seien geplatzt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Florian Kopshoff und Peter Wulle

, 02.05.2011

Der Umbau des „Waldstadions“ zu einem Kunstrasenplatz würde für die Stadt keine Option mehr darstellen, hatte Grabowski zu Protokoll gegeben. Stark hingegen erklärte, jüngst seien ein Lärm- und ein Lichtgutachten erstellt worden, um mögliche Hürden eines Umbaus zu prüfen. „Die Ergebnisse der Gutachten sprechen nicht gegen den Umbau“, so Stark. Weil die Anlage durch den Wechsel des Bodenbelags wie ein Neubau zu behandeln ist, mussten diese umfangreichen Prüfungen durchgeführt werden.

Verärgert reagierte Bürgermeister Johannes Beisenherz auf die Aussagen von FDP-Mann Grabowski: „Wenn er solche Dinge in die Welt setzt, soll er auch klar sagen, woher er sie hat.“ Beisenherz erklärte klipp und klar: „Es bleibt wie beschlossen. Das heißt, der VfR Rauxel bekommt einen Kunstrasenplatz.“ Das überrascht widerum Christoph Grabowski. „Meiner Meinung nach“, sagt der, „gibt es keinen Beschluss dafür. Das Sportstättenkonzept ist nur noch Makulatur und im zuständigen Ausschuss wird über die Fußballplätze seit Monaten nicht gesprochen. Sportpolitik findet nur noch im Bürgermeisterbüro statt.“ Grabowski fordert, die Gutachten zur Voerdestraße der Politik vorzulegen.