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Sportmedienpreis: Ein einziger Etikettenschwindel

SELM Was sagt ein Sportmedienpreis für den Kreis Coesfeld aus, wenn nur Sportler aus einigen Städten Chancen haben, nominiert zu werden? Nichts! Die Regularien rund um die Preisverleihung kommentiert RN-Redakteur <i>Malte Woesmann</i>.

von Kommentar von Malte Woesmann

, 30.11.2007

Leider ist es nun zum wiederholten Male vorgekommen, dass tolle Leistungen von Olfener Leichtathleten keine Beachtung bei der Aufstellung der Kandidaten gefunden haben. Über die Gründe ließe sich viel spekulieren. Ein Ansatz ist sicherlich, dass drei Zeitungen zusammen mit der Sparkasse Westmünsterland und dem Kreissportbund Coesfeld den Medienpreis präsentieren – drei Zeitungen allerdings, die allesamt in Olfen nicht erscheinen. Sie dürften wohl wenig Interesse daran haben, dass ein Sportler, der nicht aus ihrem Verbreitungsgebiet kommt, auf dem Thron landet. So finden in der Wahl dann schon eher Sportexoten Beachtung, die in Randsportarten wie Pétanque oder Indiaca ihre Heimat haben. Sicherlich müssen auch sie ein Forum bekommen. Jedoch sind Spitzenleistungen in diesen Sportarten nicht so hoch zu bewerten, wie zum Beispiel eine erfolgreiche Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten. Luisa Pöhling steht in diesem Jahr stellvertretend für viele heimische Sportler, die bei der Wahl keine Beachtung gefunden haben in den letzten Jahren. Sie wird es sicherlich verschmerzen können. Doch einen solchen Preis dann Sportmedienpreis des Kreises Coesfeld zu nennen, ist Etikettenschwindel.

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