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Sinsen holt Zoran Georgiev

Fußball

In diesem Jahr bleibt dem TuS 05 Sinsen in der Bezirksliga maximal Platz 3. Kein schlechtes Saison-Ergebnis. Doch wer den Vereins-Vorsitzenden Uwe Schirrmeister kennt, weiß, dass ihn jede Position hinter dem Aufsteiger auf Dauer nicht zufrieden stellt.

Marl

von Von Christoph Mrosek

, 02.05.2011
Sinsen holt Zoran Georgiev

So sah es in dieser Saison aus: Boban Georgiev (l.) attackiert im Sinsener Trikot seinen für Disteln spielenden Bruder Zoran, der zum TuS 05 wechselt.

Deswegen gibt es von der Bezirkssportanlage für die Zeit nach der Sommerpause schon eine deutliche Ansage. „In der nächsten Spielzeit wollen wir Meister werden“, so die klare Vorgabe der Sinsener Führungs-Etage. Und die versucht sich nicht nur in kernigen Sprüchen, sondern lässt bereits jetzt Taten folgen. Nachdem bereits frühzeitig mit Sven Jürgens (bisher VfL Drewer) der nach Ansicht zahlreicher Experten „beste Torhüter der Bezirksliga“ verpflichtet worden war, folgt jetzt ein weiterer hochkarätiger Neuzugang. Denn neben Boban Georgiev wird im kommenden Jahr sein Bruder Zoran im Mittelfeld der Sinsener die Fäden ziehen. Der bisherige Mannschafts-Kapitän des amtierenden Tabellenführers Vestia Disteln hat seine feste Zusage gegeben. „Und wir sind uns mit Disteln einig geworden,“ bekräftigt auch Uwe Schirrmeister die Zusage der gefragten Offensiv-Kraft. Aber auch auf der Trainerbank hat der TuS 05 inzwischen die Weichen für die Zukunft gestellt. „Christoph Marziaz bleibt in der kommenden Saison Trainer der ersten Mannschaft“, bekräftigte Uwe Schirrmeister noch einmal eine Entwicklung, die sich in den letzten Wochen abzeichnete. Denn Marziaz war es gelungen, den Bezirksligisten, der unter dem inzwischen ausgeschiedenen Coach Norbert Sander eine lange Durststrecke hinnehmen musste, wieder in die Erfolgsspur zurück zu führen. Übrigens: Im aktuellen Aufstiegskampf drückt TuS-05-Chef Uwe Schirrmeister dem TSV Marl-Hüls die Daumen. „Ich möchte mich in der nächsten Saison lieber mit Disteln auseinander setzen müssen“, so sein Argument.