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Siege für Merklinde und Schwerin - Wacker verliert

Die Castrop-Rauxeler Teams

Zwei Siege, eine Niederlage - so die Bilanz der Castrop-Rauxeler Mannschaften am Sonntag, 8. Mai, in der Fußball-Bezirksliga 15.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann und Jürgen Weiß

, 08.05.2011

Der Tabellendritte, Spvg Schwerin, kam beim Hörder SC zu einem klaren Erfolg. Dabei erwischten die Gäste aus Castrop-Rauxel einen Blitzstart und lagen durch Tore von Peter Elbers (2.) und Sascha Schröder (4.) bereits nach vier Minuten mit 2:0 in Führung. In der Folgezeit kamen die Hörder, die vor dem Spieltag Platz sechs belegt hatten, allerdings besser in die Partie. In der 18. Minute gelang ihnen das 1:2, das die beiden Teams auch mit in die Pause nahmen. Bis zur 55. Minute blieb die Partie spannend, eher Elbers das vorentscheidende 3:1 für Schwerin markierte. Bei sommerlichen Temperaturen schwanden den Dortmundern zunehmend die Kräfte, währen die Spvg weiter Druck machte. Elbers mit seinem dritten Treffer (69.) und Daniel Wiencek (85.) sorgten letztlich für den deutlichen Endstand zu Gunsten der Schweriner. In der Tabelle bleibt die Spvg allerdings fünf Punkte hinter Spitzenreiter VfB Waltrop zurück, der seine Partie gegen den FC Erkenschwick mit 7:0 gewann.

Das Erstaunlichste an diesem Pflicht-Sieg gegen den Tabellenletzten TSK Herne ist, dass Torwart David Kulina vom Fußball-Bezirksligisten SuS Merklinde im Sturm spielte und zwei Tore beim 5:1 (2:0) erzielte. Torjäger Nico Kresic wurde wegen einer Verletzung geschont, so dass die Verantwortlichen diese Variante mit ihrem Keeper wählten. Und der legte gleich in der zweiten Minute los als er aus 40 Metern(!) mit einem Heber den Herner Keeper zum 1:0 überlistete. Der war baff, wie viele der Spieler auf dem Platz auch. Und der "Kulle" war "heiß", wie es der Sportliche Leiter Martin Broll schon vorher wusste: "Wir wissen, dass unsere Nummer Eins das kann." Und wie.

Die nächste Aktion, die nächste Torchance, doch der Kopfball des etatmäßigen Keepers ging knapp über das Quergebälk. Dorthin brachte auch Emil Durmis den Ball (30.), obwohl Ivica Ivancic das Leder einschussbereit servierte. Kurz vor der Pause hatte das zähe Ringen um den zweiten Treffer ein Ende. Stefan Kitowski spielt Doppelpass mit Ivancic und trifft aus 14 Metern zum 2:0 (44.). Die Vorentscheidung? Nein! Jetzt traf das ein, wovor Broll und Spielertrainer Marco Gruszka im Vorfeld unisono warnten: "Wir dürfen die nicht ins Spiel kommen lassen", hieß es noch am Freitag. Und genau das passierte. Ein überraschender Konter und der junge Ersatz im Merklinder Tor, Maximilian Moehrs, hatte beim 2:1 keine Chance. Doch die witterten nun die Herner. Aber da kam wieder Kulina auf den Plan. Ein Querpass von Rafet Ademi, der aus beruflichen Gründen lange nicht gespielt hatte, und Kulina macht das 3:1 (70.). Jetzt kam Hektik auf. Erst bekam ein Gästeakteur wegen einer Beleidigung die Rote Karte (75.), ein Kollege sah wegen Foulspiels (80.) den roten Karton.

Jetzt war es nun einfach für die Heimischen, das Spiel locker im eigenen Hause zu behalten. Die Tore fielen wie selbstverständlich. Das 4:1 (84.) erzielte Narcisu Domingos-Mueka, den Schlussstrich zum 5:1 (85.) zog Shawn Borys, der drei Minuten zuvorfür Tobias Ott eingewechselt wurde. Das Fazit von Broll: "Das war ein verdienter Sieg, der uns aber so schwer fiel, wie vorher angenommen."

Im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TuS Rahm konnte sich der SV Wacker Obercastrop nicht durchsetzen. Die ersatzgeschwächten Obercastroper unterlagen den Dortmundern mit 2:3 (0:1). Zunächst hatte es für die Wacker-Elf, in der zahlreiche Nachwuchs-Akteure zum Einsatz kamen, recht gut ausgesehen. Die Platzherren erwischten den besseren Start und hatten Pech als Marvin Noltemeier (10.) mit seinem Schuss nur den Pfosten traf. Danach gab Obercastrop die Partie jedoch immer mehr aus der Hand. Rahm, das seinen Vorsprung auf die Abstiegszone durch den Sieg auf acht Zähler ausbauen konnte, markierte in der 20. Minute das 1:0 und erhöhte kurz nach der Pause (55.) auf 2:0. Erst danach rafften sich die Obercastroper noch einmal auf. Dem Anschlusstreffer von Manuel Backes in der 68. Minute, ließen die Dortmunder sieben Minuten später das 3:1 folgen. Danach hätten noch weitere Treffer auf beiden Seiten fallen können, doch nur Backes konnte seine Chance nutzen. Sein 2:3 kam in der 88. Minute jedoch zu spät.

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