Shoppen, Zoos und Kosmetik: Was ab jetzt in NRW erlaubt ist

Coronavirus

NRW setzt die jüngsten Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz um. Der Einzelhandel darf wieder öffnen, Kosmetikbehandlungen sind wieder möglich - allerdings mit Einschränkungen.

Düsseldorf

05.03.2021, 12:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Als eine Lockerung der Corona-Auflagen erlaubt NRW die Öffnung von Geschäften für einzelne Kunden mit Termin und für eine begrenzte Zeit. (Symbolbild)

Als eine Lockerung der Corona-Auflagen erlaubt NRW die Öffnung von Geschäften für einzelne Kunden mit Termin und für eine begrenzte Zeit. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Es wird ein bisschen lockerer in NRW: Das Land setzt die jüngsten Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) praktisch eins zu eins um. Seit Montag (8.3.) ist - wenn das Infektionsgeschehen so bleibt wie bisher - unter anderem Shoppen in bisher geschlossenen Läden mit Termin und Zeitfenster erlaubt. Auch zur Gesichtskosmetik dürfen die Menschen wieder - aber nur mit negativem Corona-Test.

Einzelhandel darf wieder öffnen

Der gesamte Einzelhandel darf wieder öffnen, rein kommen die Kunden aber nur mit Termin und für eine begrenzte Zeit. Die Anzahl der Kunden ist auf einen pro 40 Quadratmeter begrenzt. Bei kleineren Läden darf jeweils ein Kunde pro zehn Quadratmeter rein.

Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen laut Ministerium ohne Termin öffnen. Wie es für Regionen mit besonders niedriger Sieben-Tage-Inzidenz weiter geht, etwa Münster, bleibt offen. Die Landesregierung prüfe, inwieweit „unter Berücksichtigung der Situation in den umliegenden Regionen zusätzliche Öffnungen vorgenommen werden können“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

Körpernahe Dienstleistungen sind wieder zulässig

Sogenannte körpernahe Dienstleistungen sind in NRW ab Montag grundsätzlich wieder zulässig. Wenn die Kundin oder der Kunde dabei keine medizinische Maske tragen kann - zum Beispiel bei Gesichtskosmetik - ist laut Gesundheitsministerium „ein tagesaktuelles negatives Testergebnis“ notwendig. Das Personal wiederum muss regelmäßig getestet werden. Ob Schnelltests auch vor Ort gemacht werden können oder vorher von offizieller Seite aus belegt werden müssen, blieb zunächst unklar.

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Museen, Galerien, Schlösser und Zoos dürfen wieder öffnen

Museen, Galerien, Schlösser und Zoos dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die Besucher müssen vorher einen Termin ausmachen und in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen. Zudem darf sich drinnen nur eine Person pro 20 Quadratmeter aufhalten.

Treffen im öffentlichen Raum mit fünf Personen möglich

Treffen im öffentlichen Raum sind wieder mit höchstens fünf Personen aus zwei Hausständen möglich. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten - unabhängig von den Wohnverhältnissen - als ein Hausstand.

Sport im Freien

Im Freien dürfen nun höchstens fünf Personen aus zwei verschiedenen Hausständen gemeinsam kontaktfreien Sport ausüben. Auch Gruppen von höchstens 20 Kindern (bis einschließlich 14 Jahren) mit bis zu 2 Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen sind erlaubt.

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Musikschulunterricht wieder erlaubt

Der musikalische und künstlerische Unterricht in Präsenz ist für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern wieder erlaubt.

Lockerungen für Regionen mit niedriger Inzidenz noch unklar

Inwieweit es weitere Lockerungen für Regionen mit besonders niedriger Inzidenz geben könnte, steht noch nicht fest. Die Landesregierung prüfe noch, „inwieweit für Kreise und kreisfreie Städte mit einem nachhaltig geringeren Infektionsgeschehen unter Berücksichtigung der Situation in den umliegenden Regionen zusätzliche Öffnungen vorgenommen werden können“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung.

dpa

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