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Wilder Westen in Selm

SELM Der wilde Westen fängt nicht in Maschen an, sondern in Selm (frei nach dem Song von Truck Stop).

von Von Antje Pflips

, 26.11.2007
Wilder Westen in Selm

Die Nashville Music Company brachte den "Wilden Westen" ins Bürgerhaus.

Am Freitagabend verbreitete die „Nashville Music Company“ im Bürgerhaus Countryfeeling und den „Duft der großen weiten Welt“. Mit bekannten und beliebten Songs wie „country roads“, „sweet home Alabama“, „ring of fire“, Songs der Beatles, Cajun, Tex Mex und vielen mehr begeisterten sie ihr Publikum. „Tom Dooley“ durfte dabei auf gar keinen Fall fehlen. Witzige Wortgefechte untereinander und mit den Gästen machten diesen Abend ganz besonders für alle Fans der Countryszene. Seit 27 Jahren gehen Berni Boven (Drums), Joe Anslik (E-Gitarre), Dick Frangenberg (Bass) und Robert Makowsky (Sänger, Leadgitarre und Komponist) auf Tour.

Über 2000 Auftritte im In- und Ausland haben sie hinter sich. Auch in Nashville in USA waren sie bereits. „Wir waren da die Exoten und keiner dort traute uns als Deutsche zu, Countrymusic zu spielen“, erzählte Dirk Frangenberg.

Familiärer Charakter

Hier in Selm waren sie zum ersten Mal und mit der Atmosphäre sehr zufrieden. „Das hat einen sehr familiären Charakter“, bescheinigte Frangenberg dem Bürgerhaus eine besondere Eigenschaft. Auf jeden Fall fühlte sich die Band hier sehr wohl. Zünftig ausgestattet war der Saal mit Ochsern aus dem Pferdeparcours, kleinen Tischen und Stehtischen. Für Platz zum ausgiebigen Squaredance war auch gesorgt. Bunte USA-Wimpel hingen an den Geländern und einige Steckbriefe zierten die Wände. Mit atemberaubenden Gitarren- und Schlagzeugsoli trafen sie genau den Nerv der Gäste, die sich teilweise in ihrer Kleidung dem Countrystil angepasst hatten.  

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