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Virtuelle Renovierung der Selbar

SELM In neuem Gewand präsentiert sich nun die Selbar. Nein, neue Räumlichkeiten wurden noch nicht bezogen. Virtuell wurde die Selbar renoviert. Seit ein paar Tagen ist der Internetauftritt des städtischen Jugendcafés von Grund auf renoviert worden.

von Von Malte Woesmann

, 02.11.2007
Virtuelle Renovierung der Selbar

Das Leitungsteam der Selbar und die Internet AG des Jugendcafés.

Kräftige Farben, knackige Worte und Appetithäppchen in Form von Fotos. All das ist auf der neuen Internetseite zu sehen. So lebendig und bunt wie das Jugendcafé selber, präsentiert sich nun auch der virtuelle Auftritt. Eine ganze Menge Arbeit war zwar von Nöten, aber der Aufwand hat sich gelohnt. So findet der Besucher nicht nur Fotos von Feten und Aktionen der Selbar, sondern auch sämtliche Presseartikel über das Jugendcafé. Das Leitungsteam stellt sich ebenfalls in kurzer Form vor. "Das ganze aber etwas anders als gewöhnlich", so der Jugendpfleger Benedikt Dorth dazu. Die Fotos sind nämlich alles andere als normale Passbilder.

Archiv und Gästebuch

Normal ist da schon eher der restliche Auftritt, jedenfalls was die Inhalte angeht. Denn ein Archiv und Gästebuch gehören heute zum guten Standard von Internetseiten. Infos über Öffnungszeiten und Fotogalerie natürlich eingeschlossen.     Über die geplanten Aktionen in nächster Zeit wird ebenfalls informiert. So öffnet die Selbar wieder beim Weihnachtsmarkt in der Selmer Altstadt im Dezember ihre Türen. Ebenfalls wird sie mit einem Stand vertreten sein. Weihnachtsfrau und Weihnachtsengel werden Zauberpunsch ausschenken.

Auf dem richtigen Weg

Damit soll Geld für die neue Selbar eingenommen werden. Denn was für die Internetseite gilt, ein neues Zuhause, ist für das Café noch nicht eingetroffen. Bekanntlich läuft der Mietvertrag in den Räumlichkeiten an der Friedenskirche zum Ende des Jahres aus. Seit geraumer Zeit werden neue Räume gesucht. Nun scheint man etwas geeignetes gefunden zu haben. "Wir dürfen aber noch nicht sagen, wo es ist", so Benedikt Dorth. Erst wenn alles in trockenen Tüchern ist, würde der neue Standort bekannt gegeben. Jedoch sei man auf einem guten Weg. "Die Räume gefallen uns jedenfalls richtig gut", so Lisa Simmberg vom Leitungsteam. Zwar müsste, wie bereits beim alten Standort, Arbeit in das neue Café gesteckt werden, bevor es eröffnen kann, aber das schreckt die Jugendlichen nicht ab. "Wir freuen uns schon darauf", sagt Florian Barwe ebenfalls vom Leitungsteam dazu.

Wahrscheinlich kann das Café nicht ohne Übergang wieder eröffnen; dies aber in neuem Ambiente. "Wir wollen noch professioneller werden", kündigt Benedikt Dorth an. An dem Motto "von Jugendlichen für Jugendliche" wird sich aber nichts ändern. Man wolle der Szenetreff in Selm werden.   

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