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Stadt will schlechtem Image entgegentreten

Finanzausschuss

Mit dem Image der Stadt Selm ist es nicht zum Besten bestellt – sowohl innerhalb der Bevölkerung als auch außerhalb. Dem will die Stadt nun mit einer Imagekampagne entgegentreten. Der Haupt- und Finanzausschuss gab am Donnerstagabend grünes Licht, für diese Maßnahme Gelder bereit zu stellen.

Selm

von Von Malte Woesmann

, 19.05.2011
Stadt will schlechtem Image entgegentreten

Das Denkmal des Freiherrn vom Stein in Cappenberg. Der Freiherr soll ein Anker der Imagekampagne werden.

50 000 Euro sind es insgesamt, die bereits im Haushalt enthalten sind. Im Rahmen der Image- und Marketingkampagne sollen die Stärken und Standortvorteile der Stadt überzeugend dargestellt werden. Ein Ziel soll sein, den Bekanntheitsgrad Selms zu erhöhen, um die Stadt als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu positionieren.

Ein Anker der Kampagne soll einer der berühmtesten Bürger Selms sein – der Freiherr-vom-Stein. Er gehörte zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte und verbrachte seinen Lebensabend auf Schloss Cappenberg. Sein Wirken solle als Signalwirkung auf die gesamte Bevölkerung ausstrahlen. Zudem soll die Kampagne das bürgerschaftliche Engagement fördern und das „Wir-Gefühl“ steigern. Gemeinsam mit Bürgern und Vereinen soll ein Konzept entstehen, in dem Selmer für ihre Stadt werben. Selm soll so zur Musterstadt bürgerschaftlichen Engagements werden.

Im kommenden Jahr ist eine Festwoche vom 23. bis 30. September geplant. Gleich drei Jubiläen werden hier gefeiert – 100 Jahre Borker Amtshaus, 35 Jahre Stadtrechte und 25 Jahre Sunshine. Dies soll zum Anlass genommen werden, Ergebnisse der Imagekampagne vorzustellen.

Wie positive Werbung für die Stadt aussieht, das rief Maria Lipke in Erinnerung. „Die Jungs von Selm City sind mit ihrer Fahne in der ganzen Welt unterwegs und machen Werbung für unsere Stadt“, so Lipke. Mehrere BVB-Fans reisen seit Jahren mit einer großen Fahne zu vielen Spielen der Dortmunder Borussia und machen den Namen der Stadt bekannt. Auch bei Welt- und Europameisterschaften hing das sieben Meter lange Banner bereits. „Diese jungen Leute sollte man auch in die Imagekampagne einbinden“, empfahl Lipke. Bürgermeister Mario Löhr versprach, dies prüfen zu wollen.

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