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Spielschar: Skandal um den Bürgermeister

CAPPENBERG Seit September probt die Spielschar der Kolpingfamilie Cappenberg wieder zweimal wöchentlich für ihr neuestes, plattdeutsches Stück "Politik un Föhrerschien". Natürlich wollen wir nicht alles verraten, doch vorab kann soviel gesagt werden:

von Von Antje Pflips

, 02.11.2007
Spielschar: Skandal um den Bürgermeister

Die Cappenberger Spielschar verspricht wieder ein turbulentes Theaterstück.

"Mit Bürgermeister Anton Bruns ist über Nacht eine merkwürdige Veränderung vorgegangen. Familie und Parteifreunde können sich nur noch wundern. Sein mehr als seltsames Verhalten gibt Anlass zu Gerüchten und Spekulationen und ruft die Presse auf den Plan. Tante Klara wittert finstere Machenschaften und amouröse Eskapaden.

Intrigen und familiäre Zwistigkeiten

Die Ereignisse überstürzen sich. Man schreckt sogar vor Waffengebrauch nicht zurück. Zum Schluss lösen sich jedoch alle politische Intrigen und familiäre Zwistigkeiten auf." Schon im Sommer sichtete Mathilde Mens rund 17 Bücher und entschied sich für diesen Schwank in drei Akten von Hans Gnant und Ludger Quiter. "Ich bemühe mich, jedes Jahr ein anderes Thema zu finden, damit auch der Anreiz bei den Mitspielern wächst", erzählte die Regisseurin. Schauspielermangel hat die Spielschar nicht, rund 30 aktive Mitglieder zählt die Gruppe.

Eingespieltes Team

"Das Team passt gut zusammen", meinte Mathilde Mens und rechnet aus: "Einige spielen schon 35 Jahre zusammen". Heinz Westermann spielt bereits in der dritten Generation, nach seinem Vater Heinrich und seinem Großvater Fritz, mit. Zeitweise war auch Sohn Guido dabei, der demnach die vierte Generation vertritt. Immerhin besteht die Spielschar schon seit 77 Jahren. Geprobt wird im katholischen Pfarrheim mehr schlecht als recht, denn eine Bühne ist nicht vorhanden. "Wir müssen immer improvisieren," bedauerte Marian Fuhrmann. Nach der Schließung der Waldhütte gab es keine Alternative. Eine Woche vor der Premiere können sie jedoch eine Tagesprobe im Schlosstheater durchführen, bei der auch die Kulissen aufgestellt werden. Diese entstehen alle in Eigenarbeit. Bei Drees in Netteberge werden sie hergestellt, montiert und bemalt. Ein großer Verlust für die Spielschar ist der Tod von Rudolf Zielaskowski. "Hugo" wurde er nur genannt und "war ein großartiger Helfer beim Bühnenbau".  

Der Kartenvorverkauf startet am 20. November, Aufführungstermine: 26. Januar, Premiere im Schloss Cappenberg, 19.30 Uhr; 27. Januar, 2. Vorstellung im Schloss Cappenberg um 16 Uhr; 2. Februar, 3. Vorstellung im Schloss Cappenberg um 19.30 Uhr, 3. Februar, 4. Vorstellung im Schloss Cappenberg um 16 Uhr, 9. Februar, 5. Vorstellung im Bügerhaus Selm um 17 Uhr,; 10. Februar, 6. Vorstellung im Bürgerhaus Selm um 16 Uhr.

 

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