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"So viel Kammermusik spielen wie möglich"

Musikfestival Cappenberg

20 international renommierte Musiker sind vom 7. bis 13. Juni zu Gast beim Musikfestival Schloss Cappenberg. Darunter zum ersten Mal dabei: Hornistin Zora Slokar. Sie sprach mit RN-Redakteurin Beate Rottgardt über das Spielen mit den Kammermusikpartnern und Feinfühligkeit beim Horn spielen.

CAPPENBERG

18.05.2011
"So viel Kammermusik spielen wie möglich"

Hornistin Zora Slokar ist beim Musikfestival auf Schloss Cappenberg dabei und sprach mit RN-Redakteurin Beate Rottgardt

Ehrlich gesagt lasse ich mich überraschen, was auf mich zukommt. Ich habe natürlich vom Festival schon gehört und freue mich sehr, jetzt selbst mitzuwirken. Es sind phantastische Musiker dabei und ich bin überzeugt, es wird etwas ganz Besonderes.

Leider hatte ich noch nie das Vergnügen, mit Mirijam Contzen zu spielen. Ich habe das Schubert-Oktett oft auf anderen Festivals gespielt und vielleicht wurde man so auf mich aufmerksam.

Ich spiele die „Villanelle“ von Paul Dukas am 12. Juni im Konzert „Schloss Cappenberg virtuos!“ und das Schubert-Oktett beim Abschlusskonzert am 13. Juni.

Ich freue mich sehr auf das Musizieren mit neuen wunderbaren Kammermusikpartnern. Das Schubert-Oktett ist eines meiner Lieblingsstücke, ich habe es schon so oft gespielt und jedesmal ist es einfach wieder etwas ganz Besonderes.

Nach dem Festival werde ich wieder in die Schweiz reisen, wo ich lebe. Ich habe einige Kammermusik-Konzerte mit Partnern wie Heinz Holliger und Eduard Brunner und bin als Solo-Hornistin im Rundfunkorchester in Lugano tätig.

Einen "Traum-Auftrittsort" in dem Sinne habe ich eigentlich nicht. Ich möchte einfach soviel Kammermusik spielen wie möglich. Denn diese Art von Musik liegt mir am meisten am Herzen und als Hornistin hat man in der Kammermusik auch immer eine ganz besondere Rolle. Man muss sehr feinfühlig und flexibel sein, um sich beispielsweise den naturgegeben leiseren Streichern optimal anzupassen, in der Klangfarbe sowie in der Dynamik. Als frühere Geigerin habe ich da vielleicht eine besondere Verbundenheit.

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