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Müll erzürnt Nachbarschaft

SELM Schöne Weihnachtszeit, aber ohne schöne Aussichten – das befürchtet Karl Müller. Denn schaut der Anlieger aus dem Rektoratsweg von seiner Terrasse auf das Nachbargrundstück, sieht er nichts Rosiges.

von Arne Niehörster

, 27.11.2007

„Dort ist ein riesiger Müllberg aufgetürmt. Kühlschränke, alte Möbel, das volle Programm“, sagt Müller. Er ist sauer, weil dieser Müllberg seine Aussicht seit mindestens zwei Monaten verderben würde. Und das Grundstück sähe mit einigen wenigen Unterbrechungen seit 2003 öfters so aus.

Fahrradreifen in den Bäumen

Damals sind Asylbewerber in den Rektoratsweg 2 eingezogen. „Das sind alles nette Leute. Wir kommen ansonsten gut mit denen aus“, sagt Roswitha Müller. Aber das mit dem ständigen Müll gehe den Anliegern der Hausnummer 4 langsam aber sicher auf die Nerven: „Unser Besuch fragt schon immer nach.“

Familie Müller hofft, dass sich bis zu den Feiertagen die Aussicht bessert und hat deshalb bei der Stadt nachgefragt. „Es besteht für die Behörden dort leider kein Handlungsbedarf. Ordnungs- und abfallrechtlich spricht nichts gegen die Zwischenlagerung“, erklärte Gerd Treczak, Leiter des Amtes für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Soziales.

Trotzdem können die Müllers hoffen, die Verwaltung hat sich vor Ort einmal schlau gemacht und herausgefunden, dass „im Rektoratsweg ein Hausmeister einzieht, der ein Auge auf solche Dinge werfen wird“. Alte Fahrradreifen, die in den Bäumen des Grundstücks hingen, und ähnliches seien, laut Treczak, bereits entfernt.

Abfuhr in drei Wochen

Der Müllberg im Garten sei Sperrmüll aus der neuen Wohnung des Hausmeisters und dessen Abfuhr bereits beantragt. „Die hat sich verzögert, weil wohl Sperrmüllkarten verloren gingen“, sagt der Amtsleiter. Einen genauen Termin für die Abfuhr gäbe es noch nicht. Treczak glaubt aber, dass der Sperrmüll spätestens in drei Wochen weg ist. Dann hätten die Müllers zu den Feiertagen auch eine schöne Aussicht

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