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Mandevu-Tag und Buchsonntag gemeinsam erfolgreich

BORK Traditionell feiert die Pfarrbücherei St. Stephanus den Buchsonntag gemeinsam mit dem Mandevu-Tag, dies lockte rund 150 Besucher ins Pfarrheim. Was gibt es Schöneres, als bei dem tristen November-Wetter, dem Grau des Alltags zu entkommen und in eine Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln abzutauchen?

von Von Heidi Tripp

, 06.11.2007
Mandevu-Tag und Buchsonntag gemeinsam erfolgreich

Auch wenn die Kopfhörer noch nicht ganz perfekt sitzen, Jan Wimber und Magdalena Schulz hören schon mal Probe in der neuen Hörecke.

 

Denn über 100 neue Bücher hatte das Pfarrbüchereiteam gekauft und für die Ausleihe fertig gestellt, so dass die Leseratten unter den Besuchern auf ihre Kosten kamen.

„Sehr viele Besucher waren heute Morgen schon sehr früh da, um sich neue Bücher reservieren zu lassen, damit sie sie heute Nachmittag direkt mitnehmen können“, berichtet Jutta Quante vom Leitungsteam der Bücherei.

Hörspiele zum Probehören

Um aktuell zu bleiben organisiert das Team zwei Mal im Jahr eine Bücherbörse, hier werden gespendete Bücher feil geboten und der Erlös wird in neuen Lesestoff für die Bücherei reinvestiert, so kann ein breites Spektrum an aktueller Literatur gewährleistet werden. Für die kleinen Besucher hatte man ein Bilderbuchkino organisiert, auf einer Leinwand wurden Fotos aus Kinderbüchern gezeigt und dazu wurde vorgelesen. Ganz neu wurde auch der Hörbuchbereich ausgestattet. So kann man jetzt in die Hörspiele reinhören, bevor man sich zur Ausleihe entscheidet.

„Seit mehreren Jahren haben wir den Buchsonntag und den Mandevu-Tag gekoppelt, weil sich der Zulauf erhöhte und weil beide Veranstaltungen von einander profitieren. Die Resonanz der Besucher ist sehr positiv“, erzählt Irmgard Matenar. Sie unterstützt durch ihre ehrenamtliche Arbeit den Mandevu-Kreis bereits seit zwölf Jahren.

Schulbildung der Aids-Waisen unterstützen

 

Auch in den morgentlichen Gottesdienst ließ man die afrikanische Traditionen der Gabenprozession einfließen. In der Partnergemeinde in Mandevu in Sambia werden mit den Spendengeldern eine häusliche Krankenversorgung und eine Sterbebegleitung unterstützt. „Ganz wichtig ist uns in diesem Jahr die Schulbildung der Aids-Waisen zu fördern. Sie sind es, die zurückbleiben und die wir mit Schulgeld und Lebensmitteln unterstützen möchten“, berichtet Matenar über Ziele des Mandevu-Kreises.

Sie besuchte Mandevu gemeinsam mit Heinz Hugot – zuletzt im April – und konnte feststellen, dass die Zahl der Waisen stetig steigt. Viele Mitglieder des Kreises hatten Lebensmittel aus eigener Herstellung für den Herbstmarkt gespendet. Diese wurden feil geboten und der Erlös geht nach Mandevu.

Beide Angebote reizen

„Für mich ist es ganz selbstverständlich hierher zu kommen, weil ich in der Gemeinde lebe“, sagt Ulrike Sträter und führt weiter aus: „Zum einen gibt es eine große Auswahl an Marmeladen, die man sich nicht unbedingt selbst kocht, und man tut mit dem Kauf etwas Gutes. Zum anderen lesen wir sehr viel und da werde ich jetzt als Nächtes mal stöbern“, erzählte die Besucherin.

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