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Fundsachen brachten einige Euro ins Stadtsäckel

Versteigerung

Rund 80 Fahrräder, Dutzende von Regenschirmen, Taschen, Rucksäcken und einiges mehr sind am Donnerstag unter den Hammer gekommen. Udo Röll von der Stadtverwaltung bat wieder einmal zur Fundsachenversteigerung.

BORK

von Von Matthias Münch

, 27.05.2011
Fundsachen brachten einige Euro ins Stadtsäckel

Die Fahrräder bringen bei der Auktion das meiste Geld in die Stadtkasse.

Über 100 Interessenten kamen im Laufe des Nachmittags vorbei.Etliche boten mit. Mal trieben sie sich gegenseitig in die Höhe wie bei einem Damenfahrrad, das zum Rekordpreis von 70 Euro weg ging. Mal machten sie echte Schnäppchen wie bei der Tasche für 2,50 Uhr mit goldenem Taschenrechner, Bohrern, nagelneuen Pinseln und neuen Arbeitshandschuhen.

Eine Wasserwaage, ein Squashschläger, ein Tornister fanden alle für jeweils drei Euro neue Besitzer. Fünf Euro brachte die Bikertasche samt Harley Davidson-Aufklebern. Das Gleiche blätterte ein weiblicher Fan für eine blau-weiße Schalketasche hin. Nach dem Kauf war die Frau etwas pikiert. Denn in der Tasche fand sie unter anderem ein unbenutztes Kondom.

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Versteigerung von Fundsachen

Fahrräder, Rucksäcke, Taschen und viele Regenschirme brachte Udo Röll von der Stadtverwaltung unter den Hammer. Zur Versteigerung von Fundsachen kamen über 100 Interessenten.
27.11.2011
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Mit den Worten "Heute kommt noch was von oben" pries Udo Röll die Regenschirme an.© Foto: Matthias Münch
Die Familie Al-Zein war mit vier Männern vor Ort und steigerte kräftig mit. Ein Schalke-Portemonnaie, drei Fahrräder sowie einen Beutel mit Webcam und Grafikkarte sicherten sie sich schon in der ersten halben Stunde der Auktion.© Foto: Matthias Münch
Die Rucksäcke und Taschen wurden vor der Versteigerung auf ihre Inhalte untersucht.© Foto: Matthias Münch
Rund 80 Fahrräder standen in mehreren Reihen zur Auktion bereit.© Foto: Matthias Münch
Einige Fahrräder wurden genau unter die Lupe genommen, bevor für siegeboten wurde.© Foto: Matthias Münch
Laura Rose und Falk Blaschke von der Stadtverwaltung kassierten das Geld für die versteigerten Fundsachen. Sie waren zum ersten Mal dabei.© Foto: Matthias Münch
Jede Menge Schirme und Taschen wurden versteigert.© Foto: Matthias Münch
„Ich hätte gern das große rote Auto mit der Auktionsnummer 112“, bemerkte ein Witzbold. Das Auto kam natürlich nicht unter den Hammer.© Foto: Matthias Münch
Die Fahrräder bringen bei der Auktion das meiste Geld in die Stadtkasse.© Foto: Matthias Münch
Diesen Squash-Schläger versteigerte Udo Röll für 3 Euro.© Foto: Matthias Münch
"Wer bietet mehr?" Aufmerksam schaut Udo Röll in die Runde der Auktionsteilnehmer, um keinen zu übersehen.© Foto: Matthias Münch
Die Wasserwaage fand für drei Euro einen neuen Besitzer.© Foto: Matthias Münch
Auf den ersten Blick fehlte hier der Sattel. Auf den zweiten Blick war er am Lenker zu finden.© Foto: Matthias Münch
Dieses gut erhaltene Kinderfahrrad weckte Begehrlichkeiten. Für 22 Euro wurde es am Ende versteigert.© Foto: Matthias Münch
Einige Fahrräder, die unter den Hammer kamen, waren noch richtig gut in Schuss.© Foto: Matthias Münch
"Wer bietet mehr als zwei Euro für diese Tasche?", lautete die Frage des Auktionatots Udo Röll.© Foto: Matthias Münch
Schlagworte Selm

Die Selmer Familie Al-Zein war mit vier Männern mehrerer Generationen vor Ort und bot kräftig mit. Ein Schalke-Portemonnaie, drei Fahrräder sowie einen Beutel mit Webcam und Grafikkarte sicherten sie sich schon in der ersten halben Stunde.

Mehr als 1000 Euro dürften diesmal ins Stadtsäckel geflossen sein. Wenn sich mal partout kein Bieter fand, war der Auktionator auch nicht traurig. Denn er weiß, dass der Gegenstand dann einem karitativen Zweck zu Gute kommt.

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