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Förderung nach vorne

SELM Wie kann die Stadt Selm die Wirtschaftsförderung intensivieren? Vielleicht sogar in Zusammenarbeit mit WFG? Diese Frage stellt sich der Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung seit langem. Nun gab es Antworten.

von Von Malte Woesmann

, 28.11.2007
Förderung nach vorne

Zusammen mit der WFG vermarktet die Stadt Selm das Gewerbegebiet an der Werner Straße.

In der letzten Sitzung des Ausschusses am Dienstagabend erklärten Bürgermeister Jörg Hußmann und Wirtschaftsförderer Thomas Wirth, wie die Förderung ausgebaut werden kann. "Wir haben in diesem Jahr einige Gespräche mit der WFG geführt", so Hußmann.

In diesen Gesprächen wurde ausgelotet, in wie weit die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna ihre Arbeiten in Selm intensivieren kann. "Die WFG hat sich bereit erklärt, hier mehr Dienstleistungen anzubieten", so Hußmann. Eigentlich erfreulich, doch diese Ausweitung möchte sich die WFG natürlich entsprechend bezahlen lassen.

Circa 40 000 Euro pro Jahr würde dies laut Hußmann kosten. Bei einem jetzigen städtischen Budget der Wirtschaftsförderung von 80 000 Euro kann dies die Stadt nicht schultern. "Aufgrund der Haushaltssituation ist das nicht machbar."

Erste Erfolge

Trotzdem, und dies stellte Thomas Wirth in einer Präsentation vor, lässt sich die Wirtschaftsförderung vor Ort ausbauen. "Wir haben einen guten Standort und haben bereits einiges auf den Weg gebracht", so Wirth zu den ersten Erfolgen.

Regelmäßige Existenzgründungsberatungen oder auch Firmenbesuche zählt er hierzu. Und genau dort soll der Hebel angesetzt werden. Hier könne die Arbeit ausgebaut werden. In Zukunft soll, wenn möglich, pro Woche mindestens eine Selmer Firma besucht werden. Die Existenzgründungsberatung der WFG, die zurzeit einmal im Monat im Borker Amtshaus durchgeführt wird, soll auf zwei Termine aufgestockt werden. "Das würde auch nichts extra kosten", so Wirth.

Als weiteren Faktor bringt Wirth die Partner vor Ort ins Spiel. Die Zusammenarbeit mit der Handwerksmeisterrunde oder auch der Werbegemeinschaft könne noch ausgebaut werden. Veranstaltungen zusammen mit FoKuS, auf Unternehmen zugeschnitten, böten weitere Möglichkeiten, die Wirtschaft nach vorne zu bringen.

Öffentlichkeitsarbeit und Standortwerbung

Ein wichtiger Bereich seien zudem Öffentlichkeitsarbeit und Standortwerbung. Hier soll vor allem der Internetauftritt aktualisiert werden. So könnte die Stadt Selm sich noch näher an die WFG-Immobilienbörse anschließen. In dieser werden Gewerbegrundstücke online angeboten. Für Selm stehen dort bereits die Grundstücke an der Werner Straße und in Bork am Dieselweg abrufbar.

Die Ausschussmitglieder begrüßten dieses Konzept, hinterfragten jedoch, wie es personell umgesetzt werden könne. Thomas Wirth versicherte jedoch, dass bei Ausnutzen von Synergieeffekten über längere Sicht gesehen dieses Konzept umgesetzt werden kann. Damit die Wirtschaftsförderung in Selm weiter voran schreitet.

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