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Umfrage zu Homosexualität brachte Schülerinnen Preis ein

NRW-Jugendwettbewerb

Mit einer Umfrage zum Thema Homosexualität haben fünf Schülerinnen der Gesamtschule Schwerte einen Preis gewonnen. Sie hatten beim NRW-Jugendwettbewerb gegen Homophobie mitgemacht. Die Fragebögen haben ihre Mitschüler ausgefüllt - das Ergebnis überraschte.

SCHWERTE

05.05.2011
Umfrage zu Homosexualität brachte Schülerinnen Preis ein

Für ihr Projekt zum Thema Homosexualität haben die Gesamtschülerinnen einen Preis des NRW-Jugendwettbewerbs gegen Homophobie bekommen.

Mit einer Umfrage zum Thema „Homophobie“ an der Gesamtschule Schwerte haben es fünf Schülerinnen dieser Schule unter die Preisträger des „Jugendwettbewerbs gegen Homophobie: für Vielfalt – Schwule Lesbe!?“ geschafft. Ausgeschrieben hat diesen Wettbewerb die Psychosoziale Beratungsstelle für Lesben, Schwule und deren Familien „Rosa Strippe e.V“ unter der Schirmherrschaft von Ministerin Barbara Steffens und der Gruppe Tocotronic. Jugendgruppen waren aufgerufen, sich kreativ mit eigenen Ideen gegen Homophobie zu engagieren.Kendra Huck, Lena Kaufhold, Lara Wimper, Vanessa Pullack und Sofie Eckebrecht haben mit Unterstützung von „SchLau NRW“ und der  einen Fragebogen zum Thema Homophobie entwickelt und diesen von den Schülern des 8. bis 10. Jahrgangs beantworten lassen.

Das Ergebnis zeigte eine überraschend offene Einstellung der Befragten zu Homosexualität. Nur acht Prozent lehnten Homosexualität im Allgemeinen ab, offen gezeigte Homosexualität bei Männern fanden jedoch ein Viertel der Schüler/innen „eklig“. Nicht ganz überraschend war die Erkenntnis, dass nur drei Prozent der befragten Jungen Zärtlichkeiten unter Frauen „eklig“ fanden. 60 Prozent würden sich auf keinen Fall in der Schule outen, aber 75 Prozent würden ihren Freund oder ihre Freundin beim einem „coming out“ unterstützen.

Am Montag, 9. Mai, sind alle Preisträger des Wettbewerbs zur Preisverleihung in das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter eingeladen.

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