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Seit über 100 Jahren arbeiten die Köchlings bei Hoesch

Familientradition

Sie verdienten ihre Brötchen bei Hoesch. Fanden ihre Liebsten bei Hoesch. Schickten ihre Kinder zu Hoesch: Seit mehr als 100 Jahren gehören die Köchlings zur großen Familie der Hoeschianer.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 04.05.2011

„Das ist Familientradition“, lacht Horst Köchling (54), der heute den Betriebsrat des Unternehmens leitet. Schon 1905 hatte der Vetter seines Großvaters, Wilhelm Köchling, als Kokillenarbeiter im damaligen Stahlwerk des Profilherstellers gestanden.

1920 heuerte dort auch der Großvater, Robert Köchling, an. Als der Elektriker am 28. Februar 1945 bei einem schweren Bombenangriff auf Schwerte ums Leben kam, hatte er auch schon seinen Sohn Werner Köchling in dem Betrieb untergebracht.„Das wird heute noch so praktiziert“, weiß Horst Köchling: „Bei gleich guten Testergebnissen werden Bewerber mit Werksbindung bevorzugt.“ Auch für ihn war es überhaupt keine Frage, wo er nach der Handelsschule seinen Lehrvertrag unterschreiben sollte – genauso wie Zwillingsbruder Frank: „Hoesch war ein recht sicheres großes Unternehmen. Da konnte man davon ausgehen, dass man eine gute Ausbildung bekommt.“

Und nicht nur das. Auch seine Liebe fand der Betriebsratschef im Betrieb: Ehefrau Marion, die 1973 als Industriekauffrau eingestiegen war. Und wo arbeiten die Töchter Miriam Knust (29) und Linda Sczimarowski (27)? Natürlich - genauso wie Schwiegersohn Björn Sczimarowski - beim Profil. Wenn die Enkel Lea Knust (16 Monate) und Ben Sczimarowski, der im August auf die Welt kommt, später ebenfalls Hoeschianer würden - Horst Köchling hätte nichts dagegen: „Dann wüsste ich, dass es das Werk dann noch gibt.“

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