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Rathaus II bleibt ein Ladenhüter

SCHWERTE Statt weiterhin auf einen Investor zu warten, will die CDU Rathaus II jetzt behalten. Neue Nutzer sollen neben Bauamt und Sozialamt die Schwerter Tafel und das Sozialkaufhaus werden.

von Von Heiko Mühlbauer

, 05.11.2007
Rathaus II bleibt ein Ladenhüter

Die CDU möchte die Schwerter Tafel und das Sozialkaufhaus im Rathaus II unterbringen.

„Wir haben einen entsprechenden Antrag gestellt“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marco Kordt. Denn eine Vermarktung des Geländes zur Entschuldung der Stadt sei nicht mehr zu erwarten. Interessenten für das Umland Allerdings gibt es Interessenten, die Grundstücke der Stadt im direkten Umfeld kaufen wollen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Schwerter Tafel das Martin-Luther-Haus verlassen muss. „Wir wollen der Tafel eine langfristige Perspektive bieten“, so Kordt. Denn deren Arbeit sei von unschätzbarem Wert für die Stadt. „Unser Antrag hat den Charme, dass hier alles unter einem Dach untergebracht wird“, so Kordt. Außerdem könne die Stadt im Gegenzug das Gelände an der Ernst-Gremler-Straße, in dem derzeit das Sozialkaufhaus residiert, vermarkten.Sozialkaufhaus schon mal im Gespräch Das Sozialkaufhaus war schon zweimal als Mieter für das schmucklose Gebäude aus den 60-er Jahren im Gespräch. Letztlich machte die Ratsmehrheit aber immer wieder einen Rückzieher. Aktuell gilt ein Ratsbeschluss vom 6. Dezember 2006. Danach wird die Verwaltung beauftragt, sich bis Ende diesen Jahres weiterhin um die Vermarktung zu kümmern, alternativ aber auch ein Eigenkonzept zu entwickeln. In Sachen Vermarktung lief nach dem gescheiterten Verkauf an Bentec mangels Interessenten nicht viel. Aber durch den Umzug des Bereichs Soziale Hilfen habe man zumindest mit einer erneuten Eigennutzung begonnen, erklärt Jutta Götzke vom Bürgermeisteramt der Stadt.Louisa nutzt einen Teil der Fläche Neben den rund 50 Bediensteten der Stadt Schwerte nutzt derzeit noch der Verein Louisa einen Teil der etwa 1900 Quadratmeter Bürofläche. Bei Signal, dem Trägerverein von Tafel und Sozialkaufhaus, löst der Vorschlag gemischte Gefühle aus. Mit dem Kaufhaus möchte man gerne ins Rathaus II ziehen. „Mit der Tafel würden wir lieber im stadtnahen Luther-Haus bleiben“, so Geschäftsführer Olaf Heppe auf Anfrage. Verhandlungen über einen Neueinzug nach der Renovierung führe man gerade mit der Diakonie-Mark. Außerdem könne der Verein die erneute Einrichtung einer professionellen Küche, entsprechend der Vorschriften der Gewerbeaufsicht, gar nicht finanzieren.

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