Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mittelalter wohin man blickte am Naturfreundehaus

Mittelaltermarkt

Zwei Welten trafen beim ersten Mittelaltermarkt am Naturfreundehaus Ebberg aufeinander. Während die Besucher in moderner Kleidung über den Platz liefen, sorgten die Aussteller und Unterhaltungskünstler für mittelalterliche Atmosphäre.

WESTHOFEN

29.05.2011
Mittelalter wohin man blickte am Naturfreundehaus

Marius (7) ergatterte Schwert und Helm.

Scharfer Ritter vom Grill? „In eurer Sprache Currywurst“, klärte die Holztafel an der Taverne auf. Mittelalterlich ging es zu, rund um das Naturfreundebaus. Doch ganz egal, ob im historischen Gewand oder in Jeans und T-Shirt: Die Besucher genossen es, in die Epoche der Schwertkämpfe und Schalmeienklänge abzutauchen.

Für diese Zeitreise bot das Zeltdorf auf der 50-Pfennig-Wiese ausgiebig Gelegenheit. „Wir haben 25 Stände“, freute sich Carmen Goldschmidt (Recklinghausen), die das Treiben gemeinsam mit der Naturfreundejugend organisiert hatte: „Und dazu noch neun Lager.“ So das „Freie Lager de Fyrck“, in dem die mittelalterlich gewandete Familie Rösler aus Solingen die jüngsten Besucher in die Kunst des Armbrustschießens einführte. „Vortrefflich getroffen“, lobte Thomas von Lauenburg die Versuche immer wieder in ebenfalls altertümlich klingenden Worten. Felix und Florian verstanden sie ausgezeichnet. Und griffen zu, als ihnen zur Belohnung die Schatztruhe geöffnet wurde.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Mittelaltermarkt auf dem Ebberg

Bei gutem Wetter kamen Besucher gerne am Sonntag zum Mittelaltermarkt auf dem Ebberg. Dort gab es typisches Essen, Musik und Ritterspiele.
29.05.2011
/
Ein Mittelaltermarkt mit zahlreiche Verkaufsständen - von mittelalterlichen Gerichten bis zu Seifen und Fellkleidung - erwartert die Besucher zum Pannekaukenfest im September.© Foto: Reinhard Schmitz
Marius (7) ergatterte Schwert und Helm.© Foto: Reinhard Schmitz
Carmen Goldschmidt alias Märchenerzählerin Fabulix organisierte den Mittelaltermarkt in Zusammenarbeit mit der Naturfreundejugend.© Foto: Reinhard Schmitz
Papierschöpfen wurde für die Kinder angeboten.© Foto: Reinhard Schmitz
In der kirgisischen Jurte empfing Monika Büssing ihre Gäste.© Foto: Reinhard Schmitz
Ein Schabrack (Decke unter dem Pferdesattel) sowie Puschen, Mützen und Taschen wurde in der kirgisischen Jurte verkauft.© Foto: Reinhard Schmitz
Viele kamen in mittelalterlichem Gewand auf den Ebberg.© Foto: Reinhard Schmitz
In ihren mittelalterlichen Gewändern boten die Teilnehmer des Mittelaltermarktes immer wieder ein Fotomotiv.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit mittelalterlichen Weisen unterhielten die Spielleute die Besucher auf dem Ebberg.© Foto: Reinhard Schmitz
Das Trinkgefäß, ein Horn, ist immer griffbereit am Gürtel dabei.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit mittelalterlichen Weisen unterhielten die Spielleute die Besucher auf dem Ebberg.© Foto: Reinhard Schmitz
Mittelalterlichen Bauerntrunk bot Patrick Kapser feil.© Foto: Reinhard Schmitz
Nach zwei Stunden Fußweg von Dortmund-Holzen aus erreichten die Pilger von der Ruhr den Mittelaltermarkt.© Foto: Reinhard Schmitz
Schwertkämpfe wurden auf dem Turnierplatz in der Mitte des Zeltlagers ausgetragen.© Foto: Reinhard Schmitz
Die mittelalterlichen Damen rasten am Feuer.© Foto: Reinhard Schmitz
Mittelalterlich gewandet, beoabachteten viele Besucher die Ritterkämpfe.© Foto: Reinhard Schmitz
Die Spielleute sorgten für die mittelalterlichen Klänge auf dem Ebberg.© Foto: Reinhard Schmitz
Florian erwies sich als treffsicherer Schütze bei Thomas von Lauenburg im Freien Lager de Fyrck.© Foto: Reinhard Schmitz
Beim Anlegen der schweren Rüstung ist die Hilfe des Knappen gefragt.© Foto: Reinhard Schmitz
Schlagworte Schwerte

Auf Kinderprogramme – vom Papierschöpfen bis zum Jonglieren – legten die Organisatoren großen Wert, um eine Attraktion für die ganze Familie zu bieten. Dazu trugen auch die Musikgruppen Fafuir und Triscele sowie die Ritterkämpfe auf dem Turnierplatz bei, bei denen auch schon mal ein hölzerner Hammerkopf in Richtung Publikum flog. Die eigene Kraft testen konnte man am „Hau den Lukas“ , den Marian Schulze (Düsseldorf) nach originalen Bauplänen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts nachgebildet hatte. Für Stärkung war mit Bauerntrunk (Likören zum Selbstaufsetzen), Met und Honig auch gesorgt. Und wer mitspielen wollte, fand alle Accessoires vom Helm über Kostüme bis zu Brettspielen und Elfen. Beste Möglichkeit also, sich auf die Wiederholung des im nächsten Jahr vorzubereiten. Als Neuerung plant Carmen Goldschmidt dann einen Busshuttle durch den Wald.

Lesen Sie jetzt