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Gruppe fordert auf Facebook: "Kloppo, lass den Lasse spielen"

Fußball-Talent

Beim Internet-Netzwerk Facebook hat sich eine neue Gruppe gegründet. Ihre Forderung: "Kloppo, lass den Lasse spielen!" Denn für das Fußball-Talent Lasse Sobiech aus Schwerte ist die Partie gegen Frankfurt vorerst die letzte für Borussia Dortmund.

SCHWERTE

13.05.2011
Gruppe fordert auf Facebook: "Kloppo, lass den Lasse spielen"

Vor dem letzten Spieltag in der Bundesligasaison 2010/11 fordert eine Gruppe auf Facebook: "Kloppo, lass den Lasse gegen Frankfurt spielen". Es ist vorerst die letzte Chance für Lasse Sobiech (l.), denn der BVB leiht den Schwerter für ein Jahr an St. Pauli aus.

Der Schwerter Lasse Sobiech wird am Freitagabend Fußball spielen. Für den BVB. Wie fast immer in dieser Saison. In der Innenverteidigung. Meist an der Seite von Marc Hornschuh. Bei den Amateuren. Das ist nicht fair, findet eine Gruppe Schwerter. Sie fordern per Facebook: „Kloppo, lass den Lasse gegen Frankfurt spielen.“

Waldstadion Homburg statt Signal-Iduna-Park. Regionalliga-Alltag statt Meisterrausch. Das Leben ist ungerecht. Zeit dass sich was ändert. „Der Lasse ist so ein netter Junge. Wir Schwerter würden uns sehr freuen, wenn er am Samstag eingesetzt würde. Schließlich wäre es sein vorerst letztes Spiel für die Borussia“, begründet Claudia Jesser ihre Online-Initiative. Denn der 20-Jährige, der das Fußballspielen beim VfL Schwerte erlernt hat, wird vom BVB für ein Jahr an Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli ausgeliehen.

Der Rücklauf ist gut. Die Idee kommt an. Zumindest in der Ruhrstadt, der Heimat von Lasse. Doch es gibt ein Problem: Im Gegensatz zu Facebook-Aktivist Felix Magath hat der beliebte Jürgen Klopp kein eigenes Konto beim sozialen Netzwerk. Es bedarf also einer guten Mund-zu-Mund-Propaganda, bis sich der Wunsch – „es reichen auch zwei Minuten“ – von Claudia Jesser und ihren Mitstreitern in die intimsten Kreise der Borussen-Verantwortlichen herumspricht...

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